12
August

Playlists - Spezial: Die Konzerte zum Nachhören (AnimagiC 2018)

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Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch 15 Minuten lang Animemusik auf die Ohren haut. Das Beste daran: Mögt ihr ein Lied aus der Playlist, mögt ihr wahrscheinlich alle, denn bei jeder Folge ist ein einheitliches Thema vorgegeben.

Es muss den Music-Acts ja mächtig im Mannheimer Rosengarten gefallen: Nicht nur die Animatoren hätten zur Kulissen-Recherche gerne schon mal einen Abstecher zum Veranstaltungsort gemacht, auch die Music-Acts kommen gerne wieder – und das tun sie auch: Zwei trat ihre Reise nun bereits zum sechsten Mal hintereinander an und auch Konomi Suzuki und Violinistin Yuna Shinohara nahmen diesen Weg schon zum zweiten Mal auf sich. Reißt euch also von euren Sitzen los und schmeißt die Nebelmaschinene an, denn die AnimagiC hat für sein 20. Jubiläum wieder einige interessante Interpreten aus den verschiedensten Bereichen sowie feinste Bühnentechnik herangekarrt. Rechnet also damit, dass euch nicht nur die vollaufgedrehten Theaterscheinwerfer, sondern auch die Performances dieser Künstler flashen werden. Was sie uns dargeboten haben, darüber schreiben wir in unserer Special-Playlist zur AnimagiC 2018.

 

eufonius

eufoniusIch glaube, am besten beschreiben lässt sich der Auftritt von eufonius, indem wir uns noch mal das Konzert von Megumi Nakajima im Rahmen der Dokomi 2018 in Erinnerung rufen. Nicht, dass eufonius' Musik den anderen Music-Acts in irgendwas nachsteht, ein recht unvertrautes Publikum mit Riyas heller, hoher Stimme abzuholen, ist auch einfach keine dankbare Aufgabe. Das wird besonders dann deutlich, wenn der Erste, der am Ende des Konzertes nach einer Weile um eine Zugabe brüllt, der Bühnentechniker hinter dem Mischpult selbst war. Anime wie Clannad sowie Yosuga no Sora mögen es zwar mittlerweile nach Deutschland geschafft haben, Konohana Kitan aus der Herbstseason 2017 kennt hierzulande jedoch nach wie vor kein Schwein. Also direkt mal die Clannad-Trumpfkarte ziehen und mächtig auf die Tränendrüse drücken, schließlich gibt es das Sprichwort »Clannad ist mein Leben« in Japan nicht ohne Grund. Und es zeigte Wirkung, weil es sogleich die vergossenen Tränen über das Ende des Liebesdramas wieder hochkommen lies.

Das haben eufonius gespielt:

1) Megumeru (Opening des Anime »Clannad«)

2) Over (Insert-Song des Anime »Clannad«)

3) Chiisana Te No Hira (Ending des Anime »Clannad«)

4) Reflectia (Opening des Anime »True Tears«)

5) Kokoro ni Tsubomi (Opening des Anime »Konohana Kitan«)

Zugabe) Kage Futatsu (Ending der Visual-Novel »Clannad«)

 

MYTH & ROID

MYTH & ROIDSeit dem Debüt von MYTH & ROID mit »Styx Helix« für den Anime »Re:Zero« hat sich einiges bei dem Duo getan. Nicht nur verließ Sängerin Mayu die Band im November 2017 in der Hoffnung des großen Soloerfolgs, auch stilistisch glich man sich mehr und mehr Komponist und Gitarrist Tom-H@cks Nebenprojekt OxT mit Masayoshi Ōishi als Sänger an, nachdem beide Musikprojekte seit jeher das Monopol auf die Titelsongs zu »Overlord« innehaben. Bringt jedenfalls alles nichts, denn wenn die Fans die alten Lieder hören wollen, durch die MYTH & ROID bekanntgeworden sind, muss Neuzugang KIHOW sie halt auch performen können. Und das kann sie: Der derbe Gesang sitzt genauso wie die harten E-Gitarren-Rifts und die roten Handschuhe, welche einst ihre Vorgängerin truf. 

Das haben MYTH & ROID gespielt:

1) HYDRA (Ending des Anime »Overlord II«)

2) Voracity (Opening des Anime »Overlord III«)

3) Jingo Jungle (Opening des Anime »Saga of Tanya the Evil«)

4) Styx Helix (1. Ending des Anime »Re:Zero«)

5) L.L.L. (Ending des Anime »Overlord«)

Zugabe) Voracity (Opening des Anime »Overlord III«)

 

Zwei

ZweiBassistin Megumi Ueno und Sängerin Ayumu fetzen derbe – seit 2003 insgesamt und dieses Jahr besonders. Ob es daran lag, dass die punkigen Trance-Queens des Musiklabels Mages zum 20. AnimagiC-Jubiläum mit Band auf die Bühne anrückten oder dessen Fans vor und nach ihren Konzerten an allen drei Messehassen den Rosengarten mit Wasshoi-Rufen niederbrüllten, mag persönliche Abwägung sein, denn bis auf »LAST GAME« sowie »Don’t Cry!« kamen seit dem letzten Konzert in Mannheim keine neuen Songs dazu – ist aber auch erst ein Jahr her! Die Boxen schepperten jedenfalls trotzdem, während Ayumu mitten in der Strophe mit einem glücklichen Helfer als Stütze auf sie hinaufkletterte. Immer noch nicht überzeugt? Pahh! Dann schaut euch halt Konomi Suzuki an, das sechste Mal wird für Zwei jedenfalls sicher nicht das letzte Mal gewesen sein …

Das haben Zwei gespielt:

1) Gateway Love (aus dem dritten Album »Re:Set«)

2) ?

3) Last Game (Ending des Anime »Steins;Gate 0«)

4) Juunjo Spectra (Opening des Anime »Robotics;Notes«)

5) H-A-R-D-E-R (aus dem Album »NEO MASQUE«)

 

Konomi Suzuki

Konomi SuzukiSicherlich waren Europas Otakus schon vergangenes Jahr mächtig neidisch auf ihre deutschen Kollegen, als Konomi Suzuki ihr erstes Konzert in Europa gab. 2018 heizte sie ihren Fans im Mozartsaal erneut mit ihrer munteren Art ein – und bis auf ihren größten Hit »This Game« war alles neu. Wahnsinn, was diese Frau aktuell für einen Output an neuen Songs generiert! Sie ist eben gefragt. Deswegen bauten Lidenfilms, Dwango und Mages auch eine ganze Anime-Operette um die 21-Jährige und Branchenkollegin Yukari Tamura – quasi Konomi Suzukis erste Synchronrolle. Das Ergebnis, Lost Song, gibt's ab 30. September auch beim deutschen Netflix zu sehen. Aber auch an der »No Game No Life«-Front hat sich was getan: »THERE IS A REASON« ist die herzzerreißende Ballade geworden, wie sie der drastische Stilwechsel in »No Game No Life: Zero« erfordert.

Das hat Konomi Suzuki gespielt:

1) This Game (Opening des Anime »No Game No Life«)

2) Sky Blue OASIS (auf der Single »Utaeba Soko ni Kimi ga Iru Kara«)

3) yell! ~Kuchibiru Kara Hajimaru Mahou~ (Opening der Visual-Novel »Re:Zero -DEATH OR KISS-«)

4) Utaeba Soko ni Kimi ga Iru kara (Opening des Anime »Lost Song«)

5) Miss Blue (aus der Single »Love is MY RAIL«)

6) THERE IS A REASON (Opening des Animefilm »No Game No Life: Zero«)

Dimbula

Dimbula ist hier Mädchen für alles, wenn er mal gerade nicht Manga liest, J-Musik hört oder Final Fantasy zockt.

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