17
November

Peppermint Anime lizenziert »Mary and the Witch’s Flower« für Kino, DVD und BD

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Was wie ein Ghibli-Film aussieht, stammt in Wahrheit von ehemaligen Mitarbeitern der Hitschmiede und erscheint nun auch in Deutschland.

Über die sozialen Medien enthüllte Peppermint Anime am Mittwoch mit »Mary and the Witch’s Flower« einen letzten Anime-Film, der im Rahmen des »Akiba Pass Festival 2018« zwischen 27. Januar und 11. Februar in einigen Kinos mit deutschen Untertiteln gezeigt wird. Weitergehend soll im Herbst 2018 auch eine Fassung mit deutscher Synchronspur auf DVD und Blu-ray folgen, wie es nun hieß. In Japan kam der Film bereits am 8. Juli in die Kinos.

Hiromasa Yonebayashi (»Erinnerungen an Marnie«) nahm auf dem Regiestuhl für Studio Ponoc Platz und schrieb zusammen mit Riko Sakaguchi (»Die Legende der Prinzessin Kaguya«) am Drehbuch. Takatsugu Muramatsu (»Erinnerungen an Marnie«) und Yoshiaki Nishimura (»Erinnerungen an Marnie«) sind ferner als Soundtrack-Komponist und Produzent beteiligt sowie Hana Sugisaki (Sayaka aus »Erinnerungen an Marnie«) als Sprecherin von Protagonistin Mary. Des Weiteren arbeiteten viele ehemalige Ghibli-Mitarbeiter an dem Projekt. Es ist der erste Film des Studios.

Der Fantasy-Film basiert auf dem Kinderbuch »Der verhexte Besen« von Mary Stewart aus dem Jahr 1971. Dessen Schauplatz, Shropshire im Vereinigten Königreich, besuchte Studio Ponoc im Zuge seiner Recherchen. Gegründet wurde das Neustudio am 15. April 2015 von Produzent Yoshiaki Nishimura, der Studio Ghibli Ende 2015 verließ. Ponoc ist kroatisch und steht für Mitternacht, was den Neuanfang seiner Mitarbeiter symbolisiert.

Darum geht es:

Es ist die schwarze Katze Tib, die Mary zu einer seltsamen Blume im Wald führt. Als sie kurz darauf einen kleinen Besen entdeckt, ist sie erstaunt und handelt sogleich. Doch bevor sie überhaupt realisiert, was um sie herum passiert, bringt er sie über Baumwipfel und Wolken bis zum Endor-Kolleg, wo „alle Prüfungen von einem kompetenten Team vollausgebildeter Hexen betreut werden“. Dort bietet sich dem Mädchen ein Anblick, der auf schreckliche Transformationsexperimente hindeutet – deformierte und mutierte Tiere gefangen in Käfigen. Fern von dem Ort, von dem sie ursprünglich abgehoben ist, muss sie jedenfalls feststellen, dass Tib auch gefangen genommen wurde. Also macht sie sich am nächsten Tag auf zu dem Kolleg und befreit die Tiere. Doch nicht, ohne dass die Rektorin Fraulein Mumblechook und ihr Kollege Doktor Dee es bemerken. Sie schafft es zwar zu entkommen, aber das böse Duo ist ihr dicht auf den Fersen.

eigene Übersetzung

(Quelle: Peppermint Anime via Facebook)

Dimbula

Dimbula ist hier Mädchen für alles, wenn er mal gerade nicht Manga liest, J-Musik hört oder Final Fantasy zockt.

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