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07
November

»Beastars« - Netflix veröffentlicht Fabel-Anime Anfang 2020 außerhalb Japans

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Zähnefletschen verboten: Nachdem an der Cherryton-Akademie ein Alpaka gerissen wurde, fällt der Verdacht schnell auf Grauwolf Legoshi. Doch der hat seine eigenen Probleme …

Netflix teilte am Dienstag über seinen NX-Twitteraccount mit, dass man den Fabel-Anime »Beastars« basierend auf der gleichnamigen Mangareihe von Paru Itagaki »first thing« 2020 zeigen wird. Zu den Regionen, in denen der Anime verfügbar sein wird, und einem genauen Termin äußerte sich der Streaminganbieter noch nicht. »Beastars« feierte in Japan am 8. Oktober bei Netflix Premiere und wird seit 9. Oktober im +Ultra-Programmblock des Senders Fuji TV ausgestrahlt.

Shinichi Matsumi (Assistenzregie: »Porco Rosso«) führt bei der Serie für das CG-Animationsstudio Orange (»Land of the Lustrous«) die Regie. Nanami Higuchi (»Little Witch Academia«) schreibt das Drehbuch, während Nao Ootsu (Waffendesign: »Saga of Tanya the Evil« | Sub-Charakterdesign: »Banana Fish«) die Charakterdesigns für die Animation umsetzt. Eiji Inomoto (»Ghost in the Shell Arise«) übernimmt die Rolle des CG-Chefdirektors und Satoru Kousaki (»Oreimo«, »Monogatari Series Second Season«) komponiert den Soundtrack. Außerdem performt die Hip-Hop-Funk-Bank ALI das Opening »Wild Side«, das Ending »Le zoo« singt YURiKA.

Paru Itagaki veröffentlicht »Beastars« im »Weekly Shōnen Champion« seit September 2016. Er zählt derzeit 15 Bände in Japan und gewann bereits diverse Auszeichnungen – darunter den »11. Manga-Taisho-Preis« im März 2018, den Nachwuchskünstlerpreis im Rahmen des »22. Osamu-Tezuka-Kulturpreis«, den Preis für den besten Shōnen-Manga beim »42. Kodansha-Mangapreis« sowie den 2. Platz in Takarajimashas Einkaufsführer »Kono Manga ga Sugoi!« in der Kategorie für männliche Leser im Dezember 2017. Kazé Manga veröffentlichte seit Oktober 2019 bislang zwei Bände in deutscher Sprache.

Darum geht es:

Was macht ein Wolf? Schafe reißen, Großmütterchen fressen und junge Mädchen im Wald erschrecken. Nicht so Legoshi. Der jugendliche Wolf hat eine eher zarte Seele, trotz seines furchterregenden Aussehens. Darum ist er auch ganz glücklich darüber, dass Pflanzenfresser und Fleischfresser in friedlicher Koexistenz leben. Schließlich kann er keiner Fliege, geschweige denn einem Schaf, etwas zu Leide tun. Doch als an seiner Schule ein Mord geschieht, droht seine Welt zusammenzubrechen – denn weil er ein Fleischfresser ist, gerät er in Verdacht. In dieser angespannten Situation verliebt sich der Wolf auch noch in Haru, ein weißes Zwergkaninchen. Aber mag er sie wirklich von Herzen oder hat er sie zum Fressen gern?

Kazé Manga

(Quelle: Netflix via Twitter)

Dimbula

Dimbula kriegt in der Woche so einiges gestemmt, wenn er gerade nicht Nisioisin liest, japanischen Rap hört oder Final Fantasy zockt.

Website: twitter.com/ItsDimbula

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