{"id":15007,"date":"2023-07-07T17:52:35","date_gmt":"2023-07-07T15:52:35","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2023\/07\/07\/angezockt-final-fantasy-xvi-eine-neue-aera-beginnt-2\/"},"modified":"2024-01-16T19:59:29","modified_gmt":"2024-01-16T18:59:29","slug":"angezockt-final-fantasy-xvi-eine-neue-aera-beginnt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2023\/07\/07\/angezockt-final-fantasy-xvi-eine-neue-aera-beginnt-2\/","title":{"rendered":"Angezockt &#8211; \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab \u2013 Eine neue \u00c4ra beginnt"},"content":{"rendered":"<p><em>Nach langem Warten liefert Square Enix seinen Fans nun endlich einen neuen Ableger der weltweit bekannten Final-Fantasy-Reihe. Dieser unterscheidet sich stark von seinen Vorg\u00e4ngern. Wie viel Rollenspiel noch in \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab drin ist und ob Fans der alten Spiele trotzdem Spa\u00df haben k\u00f6nnen, hat Phil Br\u00fclke gepr\u00fcft.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<table style=\"margin-left: 2%; color: #111111; width: 242px; float: right;\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #c375b5;\">\n<td colspan=\"2\" style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/FF16-Cover.webp\" alt=\"FF16 Cover\" width=\"100%\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Titel:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Final Fantasy XVI<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\"><span>Genre:<\/span><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Action-Adventure<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Publisher:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Square Enix<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Entwickler:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Square Enix<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Release:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">22. Juni 2023<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">USK:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Ab 16 Jahren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">UVP:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">79,99 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben Giganten wie \u00bbZelda: Tears of the Kingdom\u00ab und \u00bbStarfield\u00ab z\u00e4hlte \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab f\u00fcr das Jahr 2023 zu den am sehnlichst erwarteten Videospielen. Jetzt ist es endlich drau\u00dfen und bringt die Reihe in eine komplett neue Richtung. Was Jahrzehnte als Speerspitze des Rollenspiel-Genres galt, versucht sich jetzt als Action-Adventure. Viele bekannte Aspekte der Reihe fallen dadurch komplett weg. Gleichzeitig bleiben bekannte Schemen unber\u00fchrt. An der Frage, ob es der richtige Weg ist oder die Umstellung zu radikal war, scheiden sich die Geister. Was man allerdings vorwegsagen kann: \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab polarisiert und will sich beweisen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>M\u00f6ge das Blut in Str\u00f6men flie\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/FF16-01-scaled.webp\" alt=\"FF16 01\" width=\"50%\" style=\"margin-right: 2%; float: left;\" \/>Auf dem Kontinent Valisthea koexistieren sechs Gro\u00dfm\u00e4chten miteinander. Jedes Reich beherrscht einen \u00bbMutterkristall\u00ab, bergartige Konstrukte, die extreme M\u00e4chte in sich tragen. Ein jeder Mutterkristall bestimmt einen sogenannten \u00bbDominus\u00ab. Dies sind Personen, die eine m\u00e4chtige Kreatur namens Esper in sich tragen, beschw\u00f6ren und zum K\u00e4mpfen nutzen k\u00f6nnen. Joshua Rosfield ist einer dieser Dominus und beherbergt Ph\u00f6nix in sich. Er ist der Sohn des Erzherzoges von Rosaria, einem der sechs gro\u00dfen Reiche in Valisthea. Sein Bruder Clive, die Hauptfigur von \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab, ist als \u00e4ltester Bruder die pers\u00f6nliche Leibwache von Joshua, da dieser mit seiner Gabe f\u00fcr das Herzogtum extrem wichtig ist. Jedoch l\u00e4uft nicht alles friedlich ab, denn nach einem Angriff auf das Herzogtum zerbricht die heile Welt des jungen Clives durch ein tragisches Schicksal. Seitdem ist er auf einem Rachefeldzug gegen die, die ihm alles genommen haben. Dabei kann er sich sowohl auf alte als auch neue Gef\u00e4hrten verlassen. Doch Clive k\u00e4mpft nicht nur gegen seine Vergangenheit. Der Kontinent Valisthea wird n\u00e4mlich von einer Plage heimgesucht, die sich \u00bbF\u00e4ule\u00ab nennt und alles verrotten l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/FF16-02.webp\" alt=\"FF16 02\" width=\"50%\" style=\"margin-left: 2%; float: right;\" \/>Die Handlung von \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab ist eine grundsolide Geschichte \u00fcber Kriege, politische Machtspielchen, Unterdr\u00fcckung und der Verzweiflung eines gebrochenen Bruders. Diese ist wahnsinnig gut inszeniert und r\u00fcbergebracht. Gerade die Mischung aus politischen Intrigen und Machtverschiebungen auf dem Kontinent fesseln einen immer mehr an die Konsole. Leider wird es etwas eindimensional, wenn es um die Charaktere innerhalb der Geschichte geht. Diese sind relativ blass geschrieben und entwickeln sich wenig bis gar nicht im Verlauf der circa 30-st\u00fcndigen Haupthandlung. Die meiste Tiefe bekommen noch die Antagonisten, w\u00e4hrend die Party rund um Clive fast schon egal und austauschbar wirkt. Dies sorgt leider daf\u00fcr, dass dramatische Szenen weniger wirken. W\u00e4hrend die meisten Final-Fantasy-Titel immer darauf ausgelegt waren, eine Abenteurertruppe auf ihrem Weg zu begleiten, ger\u00e4t durch den extremen Fokus auf Clive die restliche Party des \u00d6fteren schnell in Vergessenheit. Trotzdem schafft es das Grundger\u00fcst der Geschichte und vor allem das gute Tempo, dass man als Spieler am Ball bleibt. Auch positiv anzumerken ist die erwachsenere Erz\u00e4hlweise, in der es \u2013 eher untypisch f\u00fcr ein Final Fantasy \u2013 sehr brutal und blutig vonstattengeht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weniger schnacken, mehr hacken<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/FF16-03.webp\" alt=\"FF16 03\" width=\"50%\" style=\"margin-right: 2%; float: left;\" \/>Es ist kein Geheimnis, dass die Spiele im Final-Fantasy-Universum immer Action-lastiger werden und dem klassischen rundenbasierten Rollenspiel schon lange Adieu gesagt haben. \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab macht da weiter, wo die Vorg\u00e4nger aufgeh\u00f6rt haben, und dringt sogar noch tiefer in die Materie des Action-Adventures ein. Schon im Prolog ist klar: Euch erwartet keine gro\u00dfe zusammenh\u00e4ngende Welt, die ihr frei erkunden k\u00f6nnt. Stattdessen f\u00fchren euch Sequenzen in mal kurze und mal l\u00e4ngere Abschnitte. Hierbei wird auf das seit \u00bbFinal Fantasy X\u00ab bew\u00e4hrte Prinzip gesetzt: Schlauchlevel. Was oft als Schimpfwort innerhalb der Reihe genutzt wird, ist f\u00fcr den Erz\u00e4hlstrang von \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab eher f\u00f6rderlich. Innerhalb der Haupthandlung werden euch Gebiete und der Grund, warum ihr dort seid, meist mit einer Sequenz vorgestellt. Sp\u00e4ter schlie\u00dfen sich diese zu gr\u00f6\u00dferen Arealen zusammen. Diese k\u00f6nnt ihr dann auf der Weltkarte ausw\u00e4hlen und frei besuchen. Allerdings passiert dies oftmals nur wegen Nebenaufgaben, da die Gebiete selbst durch die Leere an M\u00f6glichkeiten nicht gerade den Entdeckerdrang in einem wecken. Gleiches gilt leider auch f\u00fcr die Nebenquests. Diesen fehlt es leider sehr an Kreativit\u00e4t. Jede Nebenquest l\u00e4uft nach dem alten MMO-Muster ab: Gehe zu Punkt A, erschlage X Gegner und geh zum NPC zur\u00fcck, um die Quest abzugeben. Hier h\u00e4tte es dem Spiel gutgetan, das Konzept Nebenquests komplett zu streichen, da diese lediglich Spielzeitstrecker sind und kaum Mehrwert bieten. Hier kommt dem Spiel zugute, dass im Lauf der Handlung Jagdauftr\u00e4ge aktiviert werden. Diese schicken euch in die Gebiete, um st\u00e4rkere Gegner zu erlegen. Dies ist zwar nicht so kreativ gel\u00f6st wie bei einem \u00bbFinal Fantasy XII\u00ab, aber bringt immerhin Abwechslung ins Spiel. Trotz fehlender Motivation, die Gegenden zu erkunden, bieten sie immerhin etwas f\u00fcrs Auge und sie sind abwechslungs- und detailreich gestaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/FF16-04.webp\" alt=\"FF16 04\" width=\"50%\" style=\"margin-left: 2%; float: right;\" \/>Zwischen den vielen gro\u00dfartigen Sequenzen gilt es aber nicht nur die Level abzulaufen, sondern auch zu k\u00e4mpfen. Dies ist der gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Punkt des Gameplays von \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab. Hier wird auf ein simples, aber effektives Action-Kampfsystem gesetzt, an dem kein geringerer als Ryota Suzuki (\u00bbDevil May Cry V\u00ab) mitgearbeitet hat. Mit einem einfachen Tastendruck kann Clive entweder zuschlagen, einfache Magie wirken oder die starken F\u00e4higkeiten der Esper nutzen, die anschlie\u00dfend einen Cooldown haben. Ebenfalls ist es m\u00f6glich, Angriffen auszuweichen oder mit einem Konter im richtigen Moment zu parieren. Dabei gilt es nicht nur, den Lebensbalken der Gegner zu verringern, sondern auch mit geschickten Aktionen die Haltung der Gegner zu brechen. Dadurch sind diese f\u00fcr kurze Zeit gel\u00e4hmt und ihr k\u00f6nnt ordentlich Schaden austeilen. Insgesamt funktioniert das sehr fl\u00fcssig, k\u00f6nnte f\u00fcr ein Action-Spiel allerdings auch gerne mehr Tiefgang vertragen. W\u00e4hrend ihr bei K\u00e4mpfen gegen schwache Gegner coole Kombos rausrotzen k\u00f6nnt, indem ihr Schl\u00e4ge und Fertigkeiten verbindet, ist es in Bossk\u00e4mpfen fast schon etwas zu leicht. Gerade bei gro\u00dfen Bossen f\u00fchlt es sich an, als h\u00e4tten Schl\u00e4ge und Fertigkeiten gar keinen Einfluss und ihr haut einfach Ewigkeiten mit den limitierten Kombos drauf. Andere Square-Enix-Titel wie beispielsweise \u00bbValkyrie Elysium\u00ab machen es da doch um einiges besser. So nimmt das sonst spa\u00dfige Kampfsystem im Laufe der Spielzeit leider zu viel Monotonie an und ihr kriegt lediglich alle paar Spielstunden eine Handvoll neuer F\u00e4higkeiten. Am Ende ist es aber ein guter erster Schritt ins Action-Genre und l\u00e4sst sich weitaus besser spielen als die hybriden Systeme von \u00bbFinal Fantasy XV\u00ab und \u00bbFinal Fantasy 7 Remake\u00ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/FF16-05.webp\" alt=\"FF16 05\" width=\"50%\" style=\"margin-right: 2%; float: left;\" \/>Mit dem Fokus auf Action musste allerdings ein Aspekt weichen, f\u00fcr den die Final-Fantasy-Reihe immer bekannt war: der des Rollenspiels. Zwar versucht \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab auf Biegen und Brechen noch den Rollenspielflair reinzubekommen, aber er ist schlichtweg einfach nicht mehr da. Ihr k\u00f6nnt f\u00fcr Clive alle paar Story-Abschnitte neue Ausr\u00fcstung herstellen, die ein bisschen besser als die alte ist, aber Tiefgang gibt es hierbei nicht. \u00c4hnlich sieht es bei den Fertigkeiten aus, die ihr freischalten und dann meistern k\u00f6nnt, wodurch sie einen zus\u00e4tzlichen Effekt bekommen. Anders habt ihr allerdings keinen Einfluss auf Clives Charakterwerte. Das Nutzen von Items ist auch aufs Rudiment\u00e4rste runtergebrochen und bietet kaum Variationen. Ein System mit verschiedenen Klassen und Spielstilen gibt es nicht. Es bleibt immer beim Selben: Ihr lasst Clives Schwert schwingen und nutzt die Fertigkeiten der Esper. Dies ist alles insgesamt kein Drama, doch Fans, die Final Fantasy wegen seiner Rollenspieltiefe spielen, sollten sich vor dem Spielen auf ein einfaches Action-Adventure einstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>So sch\u00f6n wie nie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/FF16-07.webp\" alt=\"FF16 07\" width=\"50%\" style=\"margin-right: 2%; float: left;\" \/>Grafisch gibt es keine Diskussion, denn \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab sieht fantastisch aus. Jede Sequenz sitzt, die Charaktere sind wundervoll animiert und die Level-Designs sind abwechslungsreich. Die halbe Spielzeit werdet ihr damit verbringen, mit offenem Mund dazusitzen und zu staunen, wie sch\u00f6n die Welt von Valisthea aussieht. Auch die K\u00e4mpfe sind optisch eine Wucht. Vor allem Bossanimationen strotzen nur vor beeindruckenden Licht- und Schatteneffekten. Aber auch Emotionen innerhalb ruhigerer Momente sind hervorragend animiert \u2013 dadurch ist jede Spielunterbrechung durch eine Sequenz es wert. Die Charakter-Designs sind weniger fantastisch geraten und passen sich gut dem ernsten mittelalterlichen Ton der Handlung an. \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab ist bei Weitem das sch\u00f6nste Spiel der Reihe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben der Grafik ist auch der Sound von \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab eine wahre Freude f\u00fcr die Ohren. Masayoshi Soken (\u00bbFinal Fantasy XIV\u00ab, \u00bbDrakengard 3\u00ab) hat beim Soundtrack ganze Arbeit geleistet und l\u00e4sst die Welt von Valisthea durch seine Kompositionen lebendig werden. K\u00e4mpfe wirken durch schnelle Melodien wuchtiger und die ersten Schritte in einem neuen Gebiet magisch. Das Sound-Design in K\u00e4mpfen und Sequenzen ist hier wahnsinnig gut geworden und rei\u00dft einen in die Geschichte mit rein. Auch die Synchronarbeit ist erste Klasse. In der deutschen Synchronisation steckt sehr viel Herzblut, aber die englischen Stimmen sind ebenfalls auf einem hohen Niveau. Das ist in japanischen Spielen seltener der Fall. Geschlagen werden diese Stimmen nur von der japanischen Synchronisation. W\u00e4hrend gerade die deutsche Synchro etwas zu animeesk wirkt, sind die japanischen Stimmen komplett auf den Punkt und fangen die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re der Handlung perfekt ein. Es empfiehlt sich trotzdem, in alle Sprachen reinzuh\u00f6ren, um seine Lieblingsversion selbst zu entdecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/FF16-07.webp\" alt=\"FF16 07\" width=\"50%\" style=\"margin-left: 2%; float: right;\" \/>Einziger Kritikpunkt ist die Framerate. Wie leider bei vielen aktuellen Spielen \u00fcblich, habt ihr die Wahl zwischen besserer Grafik oder besserer Bildrate im Leistungsmodus. Im Grafikmodus sieht zwar alles sch\u00f6ner aus, daf\u00fcr gehen aber maximal 30 Frames per Second. Im Normalfall greifen die meisten Gamer zum Leistungsmodus, da dieser bei schnelleren Spielen wichtiger ist. Technisch zwingt \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab allerdings die PlayStation 5 in die Knie und die FPS schwanken im Leistungsmodus innerhalb von Sekunden zwischen 30 und 60 FPS hin und her. Das kann zu Motion Sickness f\u00fchren. F\u00fcr das geschulte Auge eines Gamers ist die 30-FPS-Begrenzung des Grafikmodus zwar nicht angenehm, aber ertr\u00e4glicher als das st\u00e4ndige Schwanken des Leistungsmodus. Hoffentlich ist dies ein Problem, was mit einem Patch beseitigt werden kann. Falls ihr \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab in stabilen 60 FPS spielen wollt, m\u00fcsst ihr leider darauf oder auf die PC-Version warten. Abseits vom Problem der Bildrate l\u00e4uft das Spiel technisch stabil und es gab in meiner kompletten Spielzeit weder Bugs noch Abst\u00fcrze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Final Fantasy XVI: Mein Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/gruen.jpg\" alt=\"gr\u00fcner Daumen\" style=\"float: left; margin-right: 2%;\" \/>\u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab ist ein gro\u00dfer und mutiger Schritt f\u00fcr das Franchise. Euch erwartet eine bombastische Inszenierung einer Geschichte, die brutal und konsequent erz\u00e4hlt wird und zu keiner Sekunde an Geschwindigkeit verliert. Das Spiel ist visuell ein Feuerwerk und pr\u00e4sentiert sich grafisch von der allerbesten Seite. Dazu kommt eine starke Soundkulisse, welche das Ganze noch untermalt. Das neue Action-Kampfsystem ist ausbauf\u00e4hig, aber ein guter Anfang. Die gr\u00f6\u00dften Mankos an \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab sind die technischen Probleme und die schwach geschriebenen Charaktere. Fans von Final Fantasy sollte klar sein, dass es sich hierbei um einen neuen Weg handelt, den die Reihe einschl\u00e4gt. Es geht eben vom Rollenspiel- ins Action-Genre. Insgesamt bedeutet \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab frischer Wind. Wenn die Richtung beibehalten und an den kleinen Problemen gearbeitet wird, k\u00f6nnen die n\u00e4chsten Teile im besten Fall noch mehr \u00fcberzeugen. Wenn ihr Lust auf ein knalliges Action-Adventure habt, seid ihr bei \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab an der richtigen Adresse. Enthusiasten von Rollenspielen und klassischem Final Fantasy sollten aber lieber in die Demo reinschauen, bevor sie das Spiel nur wegen des Namens kaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #c375b5;\">\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 8px; text-align: center; width: 50%;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/plus.png\" alt=\"Plus\" width=\"55\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 8px; text-align: center; width: 50%;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/minus.png\" alt=\"Minus\" width=\"55\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; width: 50%;\">\n<ul>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">herausragende Inszenierung<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">starke Synchronarbeit<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">sch\u00f6nes Charakter- und Monsterdesign<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">gro\u00dfartige Soundkulisse<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; width: 50%;\">\n<ul>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">technische Probleme bei der&nbsp;Bildwiederholfrequenz<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">schwach geschriebene Protagonisten<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rezensionsexemplar_squareenix.png\" alt=\"Rezensionsexemplar - Square Enix\" width=\"100%\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach langem Warten liefert Square Enix seinen Fans nun endlich einen neuen Ableger der weltweit bekannten Final-Fantasy-Reihe. Dieser unterscheidet sich stark von seinen Vorg\u00e4ngern. Wie viel Rollenspiel noch in \u00bbFinal Fantasy XVI\u00ab drin ist und ob Fans der alten Spiele trotzdem Spa\u00df haben k\u00f6nnen, hat Phil Br\u00fclke gepr\u00fcft.<\/p>\n","protected":false},"author":126,"featured_media":15375,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"episode_type":"","audio_file":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","filesize_raw":"","footnotes":""},"categories":[997],"tags":[1102,1064],"class_list":["post-15007","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-played","tag-rezensionsexemplar","tag-videospiel"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/126"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15007"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15007\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26551,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15007\/revisions\/26551"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}