{"id":14853,"date":"2022-06-06T17:17:12","date_gmt":"2022-06-06T15:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2022\/06\/06\/angezockt-nintendo-switch-sports-ist-der-sprung-auf-die-switch-ein-neuer-hoehenrekord-2\/"},"modified":"2024-01-09T20:07:34","modified_gmt":"2024-01-09T19:07:34","slug":"angezockt-nintendo-switch-sports-ist-der-sprung-auf-die-switch-ein-neuer-hoehenrekord-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2022\/06\/06\/angezockt-nintendo-switch-sports-ist-der-sprung-auf-die-switch-ein-neuer-hoehenrekord-2\/","title":{"rendered":"Angezockt &#8211; \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab \u2013 Ist der Sprung auf die Switch ein neuer H\u00f6henrekord?"},"content":{"rendered":"<p><em>Wenn Anime-Fans nicht Anime schauen oder Manga lesen, tun sie was? Richtig, vermutlich zocken und darum geht es hier: Wir schnappen uns ein aktuelles Game und schreiben unsere Gedanken dazu nieder, um am Ende die Frage beantworten zu k\u00f6nnen, ob sich ein Kauf denn jetzt lohnt.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<table style=\"margin-left: 2%; color: #111111; width: 242px; float: right;\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #c375b5;\">\n<td colspan=\"2\" style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/9260074-l.jpg\" alt=\"Nintendo Switch Sports - Pack-Shot\" width=\"100%\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Titel:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Nintendo Switch Sports<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\"><span>Genre:<\/span><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Sport, Spielesammlung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Publisher:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Nintendo<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Entwickler:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Nintendo<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Release:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">29. April 2022<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">USK:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Ab 6 Jahren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">UVP:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">39,99 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was braucht der vom vielen Home Office geschundene K\u00f6rper noch mehr als die n\u00e4chste Tasse Kaffee? Richtig: Sport! Nintendo hat mit dem Release von \u00bbRing Fit Adventure\u00ab kurz vor der Pandemie einen echten Gl\u00fccksgriff gelandet und in gewissen Teilen der Welt wurde das Spiel sogar hei\u00dfer gehandelt als so manche Grafikkarten. Aber wird Nintendo mit \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab an diesen Erfolg ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen und viel wichtiger, macht das Spiel \u00fcberhaupt Spa\u00df?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn wir gerade \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab mit \u00bbRing Fit Adventure\u00ab verglichen haben, hinkt der Vergleich nat\u00fcrlich ein wenig, denn w\u00e4hrend \u00bbRing Fit Adventure\u00ab wirklich zum Ziel hat, euch fitter zu machen, will \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab euch zwar in Bewegung bringen, aber die gew\u00fcnschte Sommerfigur wird man davon wohl eher nicht bekommen. Schon in unserer Zeit mit dem allseits bekannten \u00bbWii Sports\u00ab \u2013 das durch den Verkauf im Bundle mit der Wii meistverkaufte Spiel auf einer einzelnen Konsole \u2013 haben wir die Reihe eher als Sammlung lustiger Sport-Partyspiele kennengelernt und unsere Zeit mit \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab hat uns gezeigt, dass die Formel hier dieselbe ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Spiel &amp; Spa\u00df auf dem Spocco Square<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2022051414332600_s.jpg\" alt=\"2022051414332600 s\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In derzeit sechs Spielen k\u00f6nnt ihr euch allein oder auch mit Freunden sowohl offline als auch online messen. Abh\u00e4ngig von Sportart ist dabei, ob ihr gegeneinander oder zusammen spielen k\u00f6nnt und wie viele Spieler insgesamt spielen k\u00f6nnen. Ihr habt die Auswahl zwischen Tennis (1\u20134 Spieler), Bowling (1\u201316 Spieler), Chanbara (1\u20132 Spieler), Volleyball (1\u20134 Spieler), Badminton (1\u20132 Spieler) und Fu\u00dfball (1\u20138 Spieler). Ein Golf-Modus ist bereits f\u00fcr Herbst diesen Jahres angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Setting des Spiels dient der sogenannte Spocco Square. Ein futuristischer Fitnesspark, dessen Besucher immer gut gelaunt sind und \u00fcber dem rund um die Uhr die Sonne lacht. Bevor ihr allerdings loszocken k\u00f6nnt, gilt es einen Charakter zu erstellen. Ihr k\u00f6nnt zwar eure Miis verwenden, da die Welt von \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab aber ihren eigenen Look hat, sehen ebenjene etwas deplatziert in ihr aus. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, eigene Charaktere zu erstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Viel zum Anpassen \u2026 und noch viel mehr zum Freischalten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2022051414495300_s.jpg\" alt=\"2022051414495300 s\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/>Etwas ern\u00fcchternd war dabei aber, dass die Auswahl der Individualisierungsm\u00f6glichkeiten zu Beginn sehr eingeschr\u00e4nkt ist. Erst sp\u00e4ter erfuhren wir, dass man in \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab \u2013 wie es sich f\u00fcr so ein modernes Game mit Onlinefunktion geh\u00f6rt \u2013 neue Kleidungsst\u00fccke, Frisuren und viele weitere Dinge freispielen kann, solange man online unterwegs ist. Es w\u00e4re sch\u00f6n gewesen, wenn man darauf direkt hingewiesen w\u00fcrde, anstatt es durch Zufall herauszufinden, aber nun ja \u2026 das Online-Matchmaking geht daf\u00fcr flott vonstatten und wer sich f\u00fcr mehrere Sportarten interessiert, kann sich eine individuelle Warteliste zusammenstellen. So muss man nicht einzeln nach Matches je Sportart suchen, was wir sehr praktisch finden. Die Spiele an sich laufen auch gr\u00f6\u00dftenteils rund und nur selten wurde unsere Erfahrung von Lags geplagt, die zu \u00bbIch hab doch gedr\u00fcckt!\u00ab-Momenten gef\u00fchrt haben. Aber da wir gute Sportsmenschen sind, haben wir uns dadurch nicht den Spa\u00df verderben lassen. Wer aber nicht nur Spa\u00df in Spielen sucht und sich mit anderen knallhart in \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab messen m\u00f6chte, den wird freuen, dass es in dem Spiel mit den Pro-Leagues auch eine Art Ranked-Modus gibt. Diese sind allerdings nicht gleich zu Beginn verf\u00fcgbar und m\u00fcssen f\u00fcr jede Disziplin einzeln freigeschaltet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um noch einmal zu dem Thema Individualisierungsm\u00f6glichkeiten der Charaktere zur\u00fcckzukehren: Wenn eine Onlinepartie abgeschlossen ist, erh\u00e4lt man Punkte und nach beispielsweise circa drei Partien Tennis hat man genug davon zusammen, um ein zuf\u00e4lliges Item aus einem der angebotenen Sets zu erhalten. Die Sets sind dabei thematisch unterschiedlich und auch nur f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum verf\u00fcgbar, was einen dazu antreibt, immer wieder mal die Switch anzuschmei\u00dfen, um den gew\u00fcnschten Look zu komplettieren. Sehr schade finden wir dabei, und das m\u00fcssen wir wiederholt erw\u00e4hnen, dass wirklich nur Onlinematches z\u00e4hlen und freundliche Tennisduelle gegen Hausg\u00e4ste keinen neuen Loot verschaffen. Au\u00dferdem ist \u00e4rgerlich, dass Gastcharaktere \u2013 damit sind Charaktere gemeint, die nicht mit einem Nintendo-Account verbunden worden sind \u2013 sich damit zufriedengeben m\u00fcssen, nur auf den Grundstock der Kleidung zur\u00fcckgreifen zu d\u00fcrfen. Wir finden, dass es zumindest sch\u00f6n gewesen w\u00e4re, wenn sie dieselben Individualisierungsm\u00f6glichkeiten vorfinden k\u00f6nnen wie der Charakter, der mit dem Hauptaccount der Konsole verbunden ist. Was hier noch erw\u00e4hnt werden sollte, ist, dass Spieler ohne Nintendo-Online-Abo zwar \u201cFake-Online-Matches\u201d gegen Bots spielen k\u00f6nnen, um so neue Items zu erhalten. Diese Matches werden aber leider sehr schnell eint\u00f6nig und die Anzahl der Items, die man erhalten kann, ist w\u00f6chentlich begrenzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tutorials, Tutorials, Tutorials<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2022051417345800_s.jpg\" alt=\"2022051417345800 s\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn dann der Charakter erstellt ist, geht es an die Auswahl einer der Spielmodi. Dabei k\u00f6nnt ihr euch leider nicht frei \u00fcber den Spocco Square bewegen, auch wenn einige Tooltipps, die w\u00e4hrend der Ladezeiten angezeigt werden, sich so lesen, sondern w\u00e4hlt die gew\u00fcnschte Sportart einfach auf einer \u00dcbersichtskarte aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Falls ihr eine Sportart zum ersten Mal spielt, startet ein interaktives Tutorial, das nicht nur einem, sondern allen Spielenden nacheinander die M\u00f6glichkeit gibt, sich mit den grundlegenden Mechaniken des Spiels vertraut zu machen. Die Betonung liegt dabei auf grundlegend, denn die Spiele haben noch viele Techniken versteckt, die das Spiel euch leider nicht erkl\u00e4rt. So haben wir zuerst nicht schlecht gestaunt, als ein Spieler uns online mit Schmetteraufschl\u00e4gen beim Tennis zerst\u00f6rte und wir erst im Nachhinein auf einen Tooltipp stie\u00dfen, der uns ebenjene Technik erkl\u00e4rte. \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr Spins beim Bowling \u2013 auch wenn Wii-Veteranen mit der Technik bereits Bekanntschaft gemacht haben d\u00fcrften. Wir finden, dass in diesem Punkt definitiv Ausbaubedarf in \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab besteht. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen Anf\u00e4nger nicht gleich zu Beginn ihrer Spielerfahrung mit fortgeschrittenen Techniken erschlagen werden, doch die M\u00f6glichkeit im sp\u00e4teren Verlauf mehr \u00fcber diese zu lernen \u2013 ob in Textform oder als erweitertes Tutorial \u2013 w\u00e4re sch\u00f6n. Positiv fiel uns auf, dass das Spiel direkt zu Beginn fragt, ob man Links- oder Rechtsh\u00e4nder ist und sich diese Einstellung dann merkt. Die Linksh\u00e4nder in unserem Umfeld haben sich dar\u00fcber gefreut, dass sie keine Men\u00fcs durchforsten mussten, um ihnen ein angenehmes Spielerlebnis zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alles in Bewegung<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2022051415012100_s.jpg\" alt=\"2022051415012100 s\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber kommen wir nun zum Eingemachten: den Spielen selbst. Das grunds\u00e4tzliche Spielprinzip ebenjener ist so naheliegend wie altbekannt und bei allen verf\u00fcgbaren Sportarten gleich. Mithilfe der Bewegungssensoren in den Joy-Cons wird die Bewegung der Spielenden erfasst und auf das Geschehen \u00fcbertragen. Dabei ahmt man typische Bewegungsmuster der einzelnen Sportarten nach und wir fanden, dass diese \u00dcbertragung im Schnitt sehr gut funktioniert. Was dabei aber interessant ist: Mit Ausnahme von einem der Fu\u00dfball-Modi man\u00f6vriert man die Figur nicht direkt \u00fcber das jeweilige Spielfeld, sondern f\u00fchrt nur die wichtigsten Aktionen wie das Schwingen des Schl\u00e4gers beim Badminton und Tennis aus. Wer jetzt denkt, das sei langweilig: Falsch gedacht! Die Sportarten sind unterschiedlich genug, erfordern verschiedene Bewegungen und im Zusammenspiel mit der tollen Gestaltung der Arenen, den emotionalen Reaktionen der Charaktere und dem exzellenten Sounddesign, kommt sehr schnell Stimmung auf. Die kr\u00f6nende Kirsche w\u00e4re ein sinnvolles Einbauen der Rumble-Funktion der Joy-Cons gewesen, aber leider entt\u00e4uscht uns \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab in diesem Punkt. Schade, denn wir glauben, dass ein passendes Ruckeln des Controllers das Schmettern eines Balls sicherlich gro\u00dfartig unterstrichen h\u00e4tte. Nichtsdestotrotz, die zugrundeliegende Einfachheit erm\u00f6glicht es im Prinzip jeder Person, ob jung oder alt, in Videospielen erfahren oder unerfahren, die Spiele sehr schnell zu verstehen und Spa\u00df an ihnen zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Badminton, Tennis &amp; Volleyball<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2022051415050300_s.jpg\" alt=\"2022051415050300 s\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/>Den Punkt mit dem Sounddesign m\u00f6chten wir nutzen, um zu unseren Erfahrungen mit dem Badminton-Modus von \u00bbNintendo Switch Sports\u00ab zu kommen. Selten hat das Treffen eines Federballs ein zufriedenstellenderes Pock-Ger\u00e4usch erzeugt. Matches sind immer eins gegen eins auf einem kleinen Feld und die Spielmechanik ist denkbar einfach: Mithilfe von Oberhand-Schl\u00e4gen und dem hier und da eingestreuten Stop-Schlag, den man per Knopfdruck aktiviert, versucht man, den Gegner aus dem Timing zu bringen, bis dieser einen weniger gut kontrollierten Ball spielt, welcher es wiederum erm\u00f6glicht, mit einem Schmetterball zu punkten. Pr\u00e4zision spielt hierbei quasi keine Rolle. Ein guter Schlagrhythmus gibt hier den Ton an und auch wenn die Matches sich dadurch recht simpel gestalten, sind sie befriedigend und spa\u00dfig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas komplexer sieht es beim Tennis aus. Hier z\u00e4hlt neben dem Timing auch der Winkel, mit dem man den Ball trifft, und wie man die Joy-Con h\u00e4lt. Auch wenn man allein gegen menschliche oder Computergegner antritt, ist der Spielmodus immer im Doppel angelegt. Zu zweit macht das total Sinn \u2013 eine Person spielt am Netz und die andere k\u00fcmmert sich um den hinteren Teil des Feldes. Spielt man allerdings alleine, so hat man einen Schatten seines Charakters mit auf dem Feld und bekommt durch die automatischen Bewegungen suggeriert, dass dieser eigenst\u00e4ndig spielt. Dies ist aber ein Trugschluss. Tatsache ist n\u00e4mlich, dass man den Schl\u00e4ger f\u00fcr beide Figuren schwingen muss. Wieder einmal ein Fall von fehlender Kommunikation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Volleyball bildet eine Mischung verschiedener Techniken die Grundlage des Spiels. Dabei entsteht ein Gameplay-Loop, der sich aus Wegbaggern des gegnerischen Aufschlags, Pritschen beziehungsweise Passen zum Mitspieler und anschlie\u00dfendem Schmetterball zusammensetzt. Schmetterb\u00e4lle k\u00f6nnen mit dem korrekten Timing auch am Netz geblockt werden, was einerseits direkt einen Punkt bedeuten kann oder andererseits das Baggern erleichtert, weil der Ball durch das Ablenken entsprechend an Power verliert, sollte der Block sitzen. Das Spiel macht hier ganz klare Ansagen auf dem Bildschirm, welche Technik als N\u00e4chstes gefragt ist, und auch wenn sich der beschriebene Kreislauf etwas eint\u00f6nig liest, erzeugt das Spiel rasch eine hohe Intensit\u00e4t beim Wechsel zwischen den Aktionen und besonders im Zusammenspiel mit anderen sind Euphorie und Teamgeist schnell geweckt. Allerdings kann das Spiel bei vier lokalen Spielern deshalb sehr schnell un\u00fcbersichtlich werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Altbekannt: Bowling<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2022051415350100_s.jpg\" alt=\"2022051415350100 s\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/>Bowling erscheint uns altbekannt \u2026 und zugegeben: Spa\u00df hat es uns zu Beginn nicht wirklich gemacht. Im Vergleich zu den anderen Sportarten stellt es sich als seltsam statisch heraus, gef\u00fchlt hat sich an dem Spielmodus seit \u00bbWii Sports\u00ab nichts ge\u00e4ndert: Man w\u00e4hlt mittels Tastendruck seine Position sowie den Wurfwinkel relativ zur Bahn und f\u00fchrt dann mit einer schwungvollen Bewegung den Wurf aus. Nett ist nat\u00fcrlich die neue M\u00f6glichkeit, gleichzeitig mit anderen Spielern zu bowlen, das hei\u00dft, wie beim echten Bowlen auf mehreren Bahnen zu spielen und nicht immer auf den vorigen Spieler warten zu m\u00fcssen. Am Kern des Spiels \u00e4ndert sich dadurch aber nichts. Beim Werfen der Kugel spielen Feinheiten wie die Haltung des Handgelenks eine \u00fcberraschend gro\u00dfe Rolle und insbesondere beim Loslassen der Kugel l\u00e4sst sich hier mit einer geschickten Bewegung noch ordentlich Spin herbeizaubern. Allerdings erschlie\u00dft sich uns hier nicht, warum man den R-Button auch gedr\u00fcckt lassen muss, wenn die Kugel die Hand des Charakters verl\u00e4sst. Dies f\u00fchlt sich etwas unintuitiv an. \u00dcberrascht hat uns hingegen der spa\u00dfige Online-Wettbewerb mit bis zu 16 Spielenden, der echtes Bowling-Party-Feeling aufkommen l\u00e4sst und uns motiviert, an unserer Technik zu feilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Neulinge: Chanbara &amp; Fu\u00dfball<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2022051416315100_s.jpg\" alt=\"2022051416315100 s\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/>Chanbara d\u00fcrfte die Herzen vieler Teilzeit-Jedi h\u00f6herschlagen lassen, aber was ist das \u00fcberhaupt? Kurz gesagt handelt es sich hierbei um eine leicht zug\u00e4ngliche Form des Schwertkampfes, die modern daherkommt, vornehmlich in Japan bekannt ist und sich an Samurai-Duellen orientiert. Gek\u00e4mpft wird mit Schwertern aus Schaumstoff und naheliegend f\u00fcr die Joy-Con-Steuerung ist der Sport allemal. Hierzu f\u00fchrt man verschiedene Schl\u00e4ge aus, indem der Controller in unterschiedlichen Winkeln gehalten wird. In der Verteidigungsposition ist es wiederum das Ziel, den gegnerischen Schlag zu kreuzen und so zu blockieren. Interessanterweise wird Chanbara von Nintendo besonders zelebriert und inszeniert. Denn w\u00e4hrend die anderen Sport-Arenen eher casual daherkommen und wenige Optionen zulassen, geht es beim Chanbara wild zu: Dem Gegner kann wahlweise mit einem in zwei H\u00e4nden gehaltenen Schwert oder zwei frei beweglichen Zwillingsschwertern zu Leibe ger\u00fcckt werden. F\u00fcr zus\u00e4tzliche Abwechslung w\u00e4re da noch das Energieschwert, das sich durch Blocken aufl\u00e4dt und so besonders starke Angriffe erm\u00f6glicht. Wohlgemerkt: Die Schwertkonstellation kann nach Belieben gew\u00e4hlt werden und so k\u00f6nnen auch unterschiedliche Stile im Duell aufeinandertreffen. Und das ist noch nicht alles, denn der Kampf wird auf einer Plattform ausgetragen, bei der die Spielenden bei einer Niederlage buchst\u00e4blich ins kalte Wasser st\u00fcrzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vollkommen verr\u00fcckt wird es dann beim Fu\u00dfball. Zum einen bietet es zwei unterschiedliche Modi, zum anderen k\u00f6nnte es nicht weiter von der Originalsportart entfernt sein. Zwar gibt es einen Modus, bei dem wir uns entweder im eins gegen eins oder als Teams von je vier Spielenden auf einem Feld bewegen und mehr Tore als unser Gegen\u00fcber schie\u00dfen m\u00fcssen, allerdings ist der Ball \u00fcbergro\u00df und das Spielprinzip sowie die Arena erinnern eher an \u00bbRocket League\u00ab als ein klassisches Fu\u00dfball-Spiel. Hierbei wird die Steuerung auch im Vergleich zu den anderen Sportarten sehr komplex. In 3D \u00fcbernehmen Spielende die Kontrolle \u00fcber ihre Spielfigur und m\u00fcssen zugleich Sch\u00fcsse, Kopfb\u00e4lle und Zweik\u00e4mpfe ausf\u00fchren. Dabei wird sowohl auf Tasten- als auch Bewegungssteuerung zur\u00fcckgegriffen, was vor allem f\u00fcr Videospielanf\u00e4nger eine gro\u00dfe Herausforderung sein kann. Nintendo hat allerdings mitgedacht und entsprechend den zweiten Modus \u2013 Shootout \u2013 weitaus simpler gestaltet. Hier bekommen Spielende abwechselnd B\u00e4lle zugespielt, die sie wiederum ins Tor bef\u00f6rdern m\u00fcssen. Die B\u00e4lle werden unterschiedlich zugespielt und das Tor ver\u00e4ndert sich in Gr\u00f6\u00dfe und Position, um Abwechslung und Herausforderung zugleich zu bieten. Bei diesem Modus kommt dann auch die bei der physischen Variante beiliegende Beinschlaufe zum Einsatz \u2013 die ein oder andere Person mag sie schon von \u00bbRing Fit Adventure\u00ab kennen. Sie wird am Oberschenkel befestigt und ein Joy-Con in sie gesteckt, um dann mit dem richtigen Timing die B\u00e4lle ins Tor zu treten. Es erinnert ein wenig an eine einfache Variante vom Torwandschie\u00dfen, weshalb wir schon sehr gespannt darauf sind, dass Nintendo plant diese Art der Bewegungssteuerung auch zu den Fu\u00dfball-Team-Matches hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nintendo Switch Sports: Das Fazit<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/gruen.jpg\" alt=\"gr\u00fcner Daumen\" style=\"margin-left: 2%; float: right;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Beginn haben wir uns eine Frage gestellt: Ist der Sprung auf die Switch ein neuer H\u00f6henrekord? Das m\u00fcssen wir wohl eher mit nein beantworten. Das Spiel bleibt den Wurzeln der Sports-Serie treu, doch fehlt es an ausreichend Innovation, um es als neuen H\u00f6henrekord zu bezeichnen. Und auch wenn die Fokussierung auf bisher nur sechs Spiele zu einem hohen Durchschnittsniveau ebenjener f\u00fchrt, ist die Auswahl doch etwas gering und kann auf Dauer zu Langeweile f\u00fchren. Hinzu kommt, dass der \u00dcberraschungsfaktor nicht mehr so gro\u00df und das Gimmick der Reihe nat\u00fcrlich nicht mehr so besonders ist wie zum Release des Originals, der immerhin schon satte 14 Jahre her ist. Das klingt zun\u00e4chst negativer, als es tats\u00e4chlich gemeint ist, denn die wichtigere Frage ist eigentlich, ob das Spiel \u00fcberhaupt Spa\u00df macht und diese k\u00f6nnen wir wiederum mit einem ganz klaren Ja beantworten, wenn es um gemeinsame Sessions geht. Solo und offline kann die Spielesammlung rasch eint\u00f6nig werden, auch weil die Herausforderung schnell schwindet \u2013 ein Nebeneffekt der simplen Mechaniken \u2013, aber jedes Mal, wenn man gemeinsam vor dem Fernseher die Joy-Cons schwingt oder sich online mit Menschen aus aller Welt misst, um den perfekten Bowling-Score zu erreichen, kommt einfach Freude auf. Dank der tollen Gestaltung gepaart mit den jetzt schon wirklich vielen freischaltbaren Accessoires und der Aussicht auf Updates f\u00fcr die einzelnen Modi sowie dem im Herbst folgenden Golf-Modus d\u00fcrften wir noch eine ganze Weile Spa\u00df mit dem Titel haben. Wir sehen uns also auf dem Spocco Square!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #c375b5;\">\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 8px; text-align: center; width: 50%;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/plus.png\" alt=\"Plus\" width=\"55\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 8px; text-align: center; width: 50%;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/minus.png\" alt=\"Minus\" width=\"55\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; width: 50%;\">\n<ul>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">leichter Einstieg &amp; gute Tutorials<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">lokaler Multiplayer ist erste Sahne<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">super Online-Modus mit hoher Motivation<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">viele freischaltbare Inhalte<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; width: 50%;\">\n<ul>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">Singleplayer ohne echte Herausforderung<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">kein Golf zum Launch<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">mehr Innovation w\u00e4re w\u00fcnschenswert gewesen<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/rezensionsexemplar_nintendo.png\" alt=\"Rezensionsexemplar - Nintendo\" width=\"100%\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Anime-Fans nicht Anime schauen oder Manga lesen, tun sie was? 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