{"id":14524,"date":"2020-09-13T18:25:24","date_gmt":"2020-09-13T16:25:24","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2020\/09\/13\/anime-review-wave-listen-to-me-ein-erwachsener-anime-mit-losem-mundwerk-2\/"},"modified":"2023-12-26T20:07:48","modified_gmt":"2023-12-26T19:07:48","slug":"anime-review-wave-listen-to-me-ein-erwachsener-anime-mit-losem-mundwerk-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2020\/09\/13\/anime-review-wave-listen-to-me-ein-erwachsener-anime-mit-losem-mundwerk-2\/","title":{"rendered":"Anime-Review: Wave, Listen to Me! &#8211; H\u00f6r, was ich zu sagen habe!"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<table style=\"width: 22%; margin-left: 3%; color: #111111;\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #4eba86;\">\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px; text-align: center;\" colspan=\"2\"><img decoding=\"async\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/105582l.jpg\" alt=\"Wave, Listen to Me! - Cover\" width=\"100%\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #a6dcc2;\" width=\"33%\">Titel:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-left: 0px; padding: 3px;\">Wave, Listen to Me!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #a6dcc2;\" width=\"33%\"><span>Genre:<\/span><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-left: 0px; padding: 3px;\">Comedy, Drama<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #a6dcc2;\" width=\"33%\">Studio:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-left: 0px; padding: 3px;\">Sunrise<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #a6dcc2;\" width=\"33%\">Release:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-left: 0px; padding: 3px;\">2020<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #a6dcc2;\" width=\"33%\">Episoden:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-left: 0px; padding: 3px;\">12 \u00e0 24 Minuten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #a6dcc2;\" width=\"33%\">Publisher:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-left: 0px; padding: 3px;\">Wakanim<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #a6dcc2;\" width=\"33%\">Preis:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; border-left: 0px; padding: 3px;\">im Abo<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbBlade of the Immortal\u00ab ist in gewissen Sph\u00e4ren der Anime- und Mangawelt ein viel diskutiertes Ph\u00e4nomen. Hiroaki Samuras Samurai-Epos lief von 1993 bis 2012 als Manga, bekam 2008 einen Anime von Bee Train spendiert, hatte 2017 die Ehre der 100. Film von Star-Regisseur Takashi Miike zu sein und Ende 2019 startete eine weitere Anime-Adaption von Liden Films auf Amazon Prime, die bis M\u00e4rz 2020 lief. Warum erz\u00e4hle ich euch das alles? Weil es mich immens \u00fcberrascht, dass trotz seiner Bekanntheit Samura-senseis neueste Anime-Adaption namens \u00bbWave, Listen to Me!\u00ab in der Fr\u00fchlingsseason 2020 ziemlich unterging. Woran lag es? Kann Samura-sensei seine meisterlichen F\u00e4higkeiten auch dann abrufen, wenn es statt um Samurais ums Radio geht? Finden wir es heraus!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>(Zusammenfassung)<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p>Minare Koda tut sich mit dem Ende ihrer letzten Beziehung schwer. F\u00fcnf Tage nach der Trennung trinkt sie sich in einer Bar rappelvoll und klagt dabei einem Typen aus den Medien, den sie seit 40 Minuten kennt, aufbrausend ihre gesamte Leidensgeschichte. Als sie am n\u00e4chsten Tag <span style=\"font-size: 16px;\">w\u00e4hrend der Arbeit in einem Curry-Restaurant <\/span>ihre betrunkene Wutrede im Radio h\u00f6rt, sprintet sie erz\u00fcrnt los Richtung Radiosender, wo sie den Mann vom Vorabend wieder trifft. Als sie das Tonband stoppen m\u00f6chte, l\u00e4dt der Mann namens Kanetsugu Matou sie dazu ein, den Rest ihrer Geschichte doch einfach live zu erz\u00e4hlen. Denn aus irgendwelchen Gr\u00fcnden ist Matou begeistert von Koda und m\u00f6chte aus ihr unbedingt eine Radiopers\u00f6nlichkeit machen. Das ist der Anfang von Kodas Karriere im Radio mit ihrem Programm \u00bbWave, Listen to Me!\u00ab.<\/p>\n<p><small>eigene Beschreibung<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung &amp; Charaktere<\/span><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/story1-8.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/story2-8.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte direkt gestehen, dass ich eine gewisse Faszination f\u00fcr Titel empfinde, die sich mit der Produktion von Medien auseinandersetzen. Ich liebe Anime wie \u00bbShirobako\u00ab, \u00bbBakuman\u00ab und \u00bbAnimation Runner Kuromi\u00ab. So l\u00f6ste auch \u00bbWave, Listen to Me!\u00ab schnell Neugierde aus, als ich las, dass es um die Hintergr\u00fcnde einer Radioproduktion gehen w\u00fcrde. Doch w\u00e4hrend des Schauens ist mir aufgefallen, dass die Radiowelt im eigentlichen Anime letztlich keine gro\u00dfe Rolle spielt, sondern vielmehr als Ventil f\u00fcr unsere Protagonistin Minare Koda genutzt wird. Minare hat ein ziemlich loses Mundwerk. Was andere sich nicht ansatzweise trauen w\u00fcrden auszusprechen, l\u00e4uft einfach so \u00fcber ihre Lippen mit teilweise sehr b\u00f6ser W\u00f6rtwahl. Mir wurde sie dadurch sehr schnell sympathisch. Mir fallen auf Anhieb nicht viele Figuren ein, die so eine freche Zunge wie Minare besitzen \u2013 vor allem nicht in einem Alltagsdrama. Ein treffender Vergleich w\u00e4re eventuell Revy aus \u00bbBlack Lagoon\u00ab, nur dass Minare eben keine Auftragskillerin ist. Ernsthaft, ich kann nicht oft genug betonen, was f\u00fcr ein gro\u00dfes Alleinstellungsmerkmal Minares Charakter ist, die im Prinzip den gesamten Anime tr\u00e4gt. Ihre Art ist so unkonventionell. Besonders auff\u00e4llig: Sie redet ziemlich schnell, ohne dabei auch nur irgendwann mal \u00fcber ihre Zunge zu stolpern. Die Protagonistin ist schlichtweg das Hauptargument f\u00fcr diese Serie. Wer mit ihr nichts anfangen kann, sollte es gleich bleiben lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weise, wie das Radiomachen im Anime genutzt und dargestellt wird, finde ich auch recht faszinierend. Minares Radioshow ist keine \u00fcbliche Radioshow. Es wird nicht einfach zwischen den einzelnen Song-Segmenten moderiert, stattdessen performt Minare fiktionale Live-H\u00f6rspiele \u2013 dessen Kulisse auch entsprechend in Szene gesetzt wird. In diese l\u00e4sst sie viel aus ihrem Privatleben hineinflie\u00dfen \u2013 am meisten ihre erst k\u00fcrzlich zu Ende gegangene Beziehung mit einem Mann namens Mitsuo, an den sie schlicht nicht aufh\u00f6ren kann zu denken. Denn Liebe spielt eine gro\u00dfe Rolle in \u00bbWave, Listen to Me!\u00ab. Nicht nur ist Minares Ex ein st\u00e4ndiges Thema, in den ersten Episoden wird ihr bereits die Liebe von ihrem Arbeitskollegen im Restaurant gestanden \u2013 Chuuya Nakahara, ein netter, anst\u00e4ndiger, ein bisschen sch\u00fcchterner Mann, der das absolute Gegenteil von Minare ist. Er wird sp\u00e4ter der Schwarm von Makie Tachibana, die Schwester des Mannes, der den Restaurantchef angefahren hat, weshalb sie sich schuldig f\u00fchlt und im Restaurant aushilft. Vom Charakter ist sie nicht gro\u00dfartig anders als Nakahara, nur um noch einiges sch\u00fcchterner, wodurch die zwei schnell eine Chemie entwickeln, die Minare neidisch macht, obwohl sie gleichzeitig darauf besteht, mit Chuuya nichts anfangen zu wollen. Auch unter den Nebenfiguren gibt\u2019s ordentlich Spannung, als Sound-Abmischer Ryuusuke Koumoto sich an Minares Mitbewohnerin Mizuho Nanba ranmacht, die selber Interesse am alten Herrn Kureko hat. So ziemlich der Einzige in der Serie, der vom Liebesdrama verschont bleibt, ist Produzent Matou. Wer also Interesse an einer Serie mit erwachsenen Liebesbeziehungen hat, die nicht weniger kompliziert sind als eine typische Oberschulromaze, aber definitiv anders ausgelebt werden, k\u00f6nnte hier durchaus seinen Spa\u00df haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man darf aber nicht vergessen zu erw\u00e4hnen, dass sich \u00bbWave, Listen to Me!\u00ab nicht mit heiklen Themen und brutalen Darstellungen zur\u00fcckh\u00e4lt. Diese werden zwar nie wirklich ernst behandelt, da der Humor diese sehr zynisch \u00fcberspielt, f\u00fchren aber gerade bei der Visualisierung von Minares H\u00f6rspielen zu einigen eher unsch\u00f6nen Bildern. Generell bin ich Fan von zynischem Humor, jedoch bin ich mir hier nicht sicher, ob dieser nicht doch zu weit geht. Sofort denke ich dabei an den Abschnitt, wo Minare ihren ehemaligen Nachbarn aufsuchen soll, der an die Existenz von Geistern glaubt, um seine Geschichte f\u00fcrs Radio auszuschlachten.&nbsp;Es stellt sich heraus, dass seine Freundin verschwand und er nun daran glaubt, sie w\u00fcrde ihn heimsuchen, aber \u00fcber seine Freundin finden wir letztlich nie etwas heraus. Viel eher macht sich Minare noch einen Spa\u00df daraus, was ihr Absurdes h\u00e4tte passiert sein k\u00f6nnen, was auf mich einfach ein bisschen geschmacklos wirkt.&nbsp;In der darauffolgenden Episode entschuldigt sie sich zwar bei ihm, aber nur daf\u00fcr, dass sie davon ausging, er k\u00f6nne sie selbst umgebracht haben. Am meisten \u00e4rgere ich mich aber \u00fcber einige eher konservative Witze in der Serie. Zum Beispiel geht Minare bei jedem Kerl, der auch nur ansatzweise irgendeine Form von Nettigkeit gegen\u00fcber einem anderen Mann zeigt, sofort davon aus, er sei schwul. In der n\u00e4chsten Szene wird sich \u00fcber Vegetarier lustig gemacht, in einer anderen wird Feminismus als Punchline genutzt.&nbsp;Und nat\u00fcrlich ist die einzige schwule Nebenfigur \u2013 der Restaurantbesitzer \u2013 ein perverser Lustmolch, der jedem Mann an den Arsch greifen m\u00f6chte.&nbsp;Wenn so etwas in einem Anime eher einmaliger Natur ist, kann ich dar\u00fcber noch hinwegsehen, aber gerade Witze auf Kosten von Schwulen sind eine Konstante, die im Jahr 2020 doch echt nicht sein muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_halffilled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_nonfilled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Animation<\/span><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/animation1-8.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/animation2-8.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mensch, Sunrise kann ja noch andere Dinge au\u00dfer \u00bbMobile Suit Gundam\u00ab, \u00bbLove Live!\u00ab und \u00bbGintama\u00ab! Im Fall von \u00bbWave, Listen to Me!\u00ab \u00fcberlie\u00dfen sie die Regie Tatsuma Minamikawa, der zuvor nur im Regiestuhl von \u00bbFairy Tale: The Movie &#8211; Dragon Cry\u00ab Platz nahm, aber aktuell sogar die Regie bei der zweiten Staffel von \u00bbFire Force\u00ab \u00fcbernimmt.&nbsp;Sp\u00e4testens nach \u00bbFire Force\u00ab merkte man, dass der Mann einen gewissen Stil zu haben scheint \u2013 die zweite Staffel hat hier im Gegensatz zur ersten ordentlich an Fahrt aufgenommen. Dieser nutzt vor allem sich \u00fcberschlagende Ereignisse als Stilmittel.&nbsp;Bei \u00bbWave, Listen to Me!\u00ab sieht das nicht anders aus.&nbsp;Das schnelle Tempo der Serie hat sogar \u00fcber einige der zuvor angesprochenen schlechten Witze einfach hinwegerz\u00e4hlt. Denn noch bevor ich \u00fcberhaupt die Zeit hatte, mich \u00fcber sie aufzuregen, war die Handlung schon ein gutes St\u00fcck weitergeschritten.&nbsp;Allerdings gilt das auch nur f\u00fcr die ersten paar Episoden. Das lag nicht unbedingt am Tempo und der Inszenierung, sondern dass die Handlung gewisserma\u00dfen einen Status quo gefunden hatte, von dem sie nicht mehr abweichte.&nbsp;Am Anfang \u00fcberrascht der Anime noch damit, wie flott und frech er ist. Abseits davon \u00fcberzeugt der Anime aber mit tollem, \u00fcbertriebenem Character-Acting mit lauter Smear-Frames.&nbsp;Was jedem bei den Screenshots auch schon aufgefallen sein d\u00fcrfte, ist der generell recht einzigartige Look der Serie. Die Figuren setzen sich durch extreme \u00dcberbelichtung deutlich vom Hintergrund ab. Pers\u00f6nlich finde ich dieses Stilmittel jetzt weder schlecht noch gut, aber definitiv besonders und gut genug, um aus der Masse herauszustechen \u2013 wie schon der Manga. Ebenfalls gefallen mir die Designs der Figuren. Sie wirken etwas f\u00fclliger und breiter als \u00fcbliche Animefiguren und vermitteln dadurch einen sehr erwachsenen Eindruck, auch weil nicht jede Figur irgendwelchen japanischen Sch\u00f6nheitsidealen entspricht, sondern alle eher n\u00fcchtern wirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_nonfilled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Sound<\/span><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/sounds1-5.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/sounds2-5.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ehrlich gesagt habe ich den Soundtrack der Serie schon einen Tag, nachdem ich sie beendete, gar nicht mehr im Kopf \u2013 das und der Fakt, dass man ihn in keinster Weise auf YouTube finden kann, sollte f\u00fcr sich sprechen. Zumindest das Opening \u00fcberzeugte mich. \u00bbaranami\u00ab von der Band tacica ist ein an Shoegaze angelehnter Feel-Good-Rocksong, der schwer zu skippen sein d\u00fcrfte. Eine akustische Genugtuung d\u00fcrfte hingegen die Performance von Minares Sprecherin sein. Ihre Art wird perfekt von der ziemlich neuen Sprecherin Riho Sugiyama verk\u00f6rpert, die hier gerade einmal ihre zweite Hauptrolle \u00fcberhaupt antritt.&nbsp;Sie ist enorm gut darin, Minares schnelle und aufgeregte Sprechweise einzufangen, die mich an die Hauptfigur aus \u00bbThe Tatami Galaxy\u00ab erinnert, nur dass a) die Sprechtexte nicht nur aus reinen Monologen ohne Verschnaufpausen bestehen und b) ihr Gerede nicht k\u00fcnstlich verschnellert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_nonfilled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_nonfilled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Fazit<\/span><\/strong><\/p>\n<table style=\"width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #4eba86;\">\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px;\"><strong><span style=\"color: #ffffff;\">Handlung &amp; Charaktere:<\/span><\/strong><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px;\"><strong><span style=\"color: #ffffff;\">Animation:<\/span><\/strong><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px;\"><strong><span style=\"color: #ffffff;\">Sound:<\/span><\/strong><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px;\"><strong><span style=\"color: #ffffff;\">Gesamt:<\/span><\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px;\">7 \/ 10<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px;\">8 \/ 10<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px;\">6 \/ 10<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px;\">72 \/ 100<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWave, Listen to Me!\u00ab ist ein unkonventioneller Anime, dessen Einzigartigkeit in meinen Augen gerade als Minderheit leider unter den konservativen Ansichten des Autors leidet, mich aber trotz dessen ganz gut f\u00fcr 12 Episoden unterhalten konnte. Gerade da erwachsene Figuren in Anime ziemlich unterrepr\u00e4sentiert sind im Vergleich zu den Dutzenden Obersch\u00fclern in jeder Season und auch weil der optische Stil unverbraucht ist, ist \u00bbWave, Listen to Me!\u00ab immer noch ein Titel, den man sich auf jeden Mal&nbsp;anschauen kann.<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #4eba86;\">\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 8px; text-align: center; width: 50%;\"><img decoding=\"async\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/plus.png\" alt=\"Plus\" width=\"55\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 8px; text-align: center; width: 50%;\"><img decoding=\"async\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/minus.png\" alt=\"Minus\" width=\"55\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px; width: 50%;\">\n<ul>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">Minares schnelle und aufgeregte Sprechweise<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\"><span style=\"line-height: 1.3em;\">schnelles Tempo, das \u00fcber fragw\u00fcrdige Witze hinwegerz\u00e4hlt<\/span><\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\"><span style=\"line-height: 1.3em;\">erwachsenes Design der Figuren<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #275d43; padding: 3px; width: 50%;\" valign=\"top\">\n<ul>\n<li style=\"margin-left: 3%;\"><span style=\"line-height: 1.3em;\">nicht zeitgem\u00e4\u00dfe Witze mit konservativen Punchlines<\/span><\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\"><span style=\"line-height: 1.3em;\">verf\u00e4llt schnell in einen Status quo<\/span><\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\"><span style=\"line-height: 1.3em;\">ein Soundtrack, der nicht weiter ins Gewicht f\u00e4llt<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>\u00c4hnlich:<\/strong><\/span>&nbsp;The Great Passage<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":119,"featured_media":20191,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"episode_type":"","audio_file":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","filesize_raw":"","footnotes":""},"categories":[994],"tags":[1077,1065],"class_list":["post-14524","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-anime-reviews","tag-71-bis-80","tag-wakanim"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14524"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14524\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24664,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14524\/revisions\/24664"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20191"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}