{"id":14045,"date":"2018-05-25T16:52:38","date_gmt":"2018-05-25T14:52:38","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2018\/05\/25\/on-tour-unser-kulinarischer-reisefuehrer-zum-japantag-2018-2\/"},"modified":"2023-12-20T23:19:00","modified_gmt":"2023-12-20T22:19:00","slug":"on-tour-unser-kulinarischer-reisefuehrer-zum-japantag-2018-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2018\/05\/25\/on-tour-unser-kulinarischer-reisefuehrer-zum-japantag-2018-2\/","title":{"rendered":"On Tour: Unser kulinarischer Reisef\u00fchrer zum Japantag 2018"},"content":{"rendered":"<p><em>On Tour ist die Sammelkategorie f\u00fcr Reiseberichte von Teammitgliedern zu allen relevanten Conventions und Events, zu denen wir uns auf den Weg gemacht haben. Vielleicht ist ja auch etwas f\u00fcr euren n\u00e4chsten Ausflug dabei.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dass in D\u00fcsseldorf die Uhren etwas anders ticken, bemerkt man sp\u00e4testens, wenn man sich das erste Mal \u00fcber die zus\u00e4tzliche Gelbphase (!!!) unserer Fu\u00dfg\u00e4ngerampeln wundert. Aber auch die 6500 Japaner pr\u00e4gen seit \u00fcber 50 Jahren das Stadtbild der nordrhein-westf\u00e4lischen Landeshauptstadt. Zu Ehren des einzigen japanischen Viertels Deutschlands und der vielen japanischen Unternehmen, die in D\u00fcsseldorf eine Niederlassung betreiben, veranstaltet die Stadt D\u00fcsseldorf einmal im Jahr den Japantag als Schaufenster der japanischen Kultur. Am Samstag ist es wieder soweit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Snacks &amp; S\u00fc\u00dfspeisen f\u00fcr Zwischendurch<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/karte_1.jpg\" alt=\"japanisches D\u00fcsseldorf - Karte 1\" width=\"100%\" \/><\/p>\n<p>Bevor wir uns den S\u00fc\u00dfspeisen zuwenden, sollten <strong>Waraku<\/strong> und <strong>Bakery My Heart<\/strong> euer erstes Ziel sein. Der Grund: Beiden gehen schon vor den Abendstunden die Onigiri beziehungsweise die japanischen Backwaren aus. Ersteres hat sein Ladenlokal an einer Ecke an der Kreuzung zwischen Immermannstra\u00dfe und Oststra\u00dfe nahe des Hauptbahnhofs, zweiteres an der Marienstra\u00dfe \u2013 eine Seitenstra\u00dfe der Oststra\u00dfe. An dieser Stelle \u00fcbrigens das Erste, was man \u00fcber D\u00fcsseldorf lernen muss: Au\u00dfer der B\u00e4ckerei, wo sich morgens schon Schlangen vor dem Verkaufsstart um 8 Uhr bilden, \u00f6ffenen die meisten Lokale erst um 12 Uhr \u2013 Waraku allerdings auch schon um 11 Uhr. Beide sind \u00fcbrigens alte Bekannte, die schon Conventions im ganzen Land mit Snacks versorgt haben.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes stehen S\u00fc\u00dfspeisen auf unserer Liste: Ihr m\u00fcsst wissen, was Frozen Yogurts angeht, tobt in D\u00fcsseldorf ein Glaubenskrieg. Auf der einen Seite <strong>Yomaro Frozen Yogurt<\/strong> am Carlsplatz nahe des Rheins gelegen, alternativ <strong>Tenten Yogurt<\/strong> wieder an der Oststra\u00dfe. W\u00e4hrend ersterer wesentlich cremiger und kalorienarmer ist, ist der Frozen Yogurt von Tenten s\u00e4uerlicher und hat einen h\u00f6heren Fettgehalt. Au\u00dferdem hat Tenten bereits eine Stunde fr\u00fcher um 11 Uhr auf. In jedem Fall empfehle ich eine Kombination aus einer Schokoladensau\u00dfe wie Pistazien-Crunch, etwas Nussigem wie Haselnuss-Crokant und einem Extra eurer Wahl \u2013 wie w\u00e4re es zum Beispiel mit Brownies oder frischen Fr\u00fcchten? Sollte es euch mehr nach einem Bubble Tea d\u00fcrsten, befindet sich mit <strong>Teamate<\/strong> einer der letzten seiner Art direkt am Anfang der Immermannstra\u00dfe \u2013 er \u00f6ffnet jedoch auch erst um 12 Uhr. Meine Empfehlung an dieser Stelle: Peach-Milk-Tea mit Erdbeerbubbles \u2013 einer der s\u00fc\u00dfestm\u00f6glichen Kombinationen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Wo kann man gut Japanisch essen?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/karte_2.jpg\" alt=\"japanisches D\u00fcsseldorf - Karte 1\" width=\"100%\" \/><\/p>\n<p>Vorneweg: Einen Platz in einem japanischen Lokal in D\u00fcsseldorf zu finden, ist auch so schon schwierig genug. Das Ganze wird nicht leichter dadurch, dass bis auf das <strong>Okinii<\/strong> an der Immermannstra\u00dfe beziehungsweise im Medienhafen kein Restaurant so wirklich Reservierungen annimmt. Keine Frage, das Okinii ist klasse und als All-You-Can-Eat-Restaurant ein guter Startpunkt f\u00fcr die japanische K\u00fcche in D\u00fcsseldorf. Aber wirklich authentisch ist das Essen nicht. Weniger westlich sind die Klassiker <strong>Naniwa<\/strong> und <strong>Takumi<\/strong> (bekannt aus M\u00fcnchen) \u2013 gerade in das Fleisch vom Takumi kann man sich richtig reinknien. Beide sind zwar \u00fcberlaufen, zum Warten sind allerdings St\u00fchle vor dem Lokal aufgestellt. Die Wartezeit betr\u00e4gt etwa 30 Minuten bis zwei Stunden. Beide Restaurant haben zwei Filialen \u2013 bei Naniwa serviert eines Nudelsuppen und eines kleinere Snacks wie Sushi (beide Oststra\u00dfe), bei Takumi serviert eines (Immermannstra\u00dfe) Nudelsuppen und eines (Oststra\u00dfe) zus\u00e4tzlich Spezialit\u00e4ten wie Curry. Jede Takumi-Filiale f\u00fchrt dabei immer ein besonderes Monatsgericht. Traut euch! Fragt nach!<\/p>\n<p>Spontan ausweichen l\u00e4sst es sich auf der Immermannstra\u00dfe auch zu <strong>Takezo<\/strong>, <strong>Kushi-Tei<\/strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>eat TOKYO<\/strong> \u2013 letztes neu seit Anfang des Jahres und auf preiswerten Genuss ausgelegt. W\u00e4hrend Takezo eigentlich dasselbe macht wie seine nudelsuppentechnische Konkurrenz, ist das Kushi-Tei besonders f\u00fcr seine Grillspezialit\u00e4ten und seine N\u00e4he zur Takumi-Kette bekannt. Eat Tokyo ist der Allrounder, was die japanische K\u00fcche angeht, und stammt urspr\u00fcnglich aus Gro\u00dfbritannien. Leer ausgegangen oder keine Lust zu warten? Etwas au\u00dferhalb an der Nordstra\u00dfe gelegen befindet sich die Hauptfiliale von <strong>eat TOKYO<\/strong> in D\u00fcsseldorf. Der Weg lohnt sich: Durch die zus\u00e4tzlichen Tische vor dem Lokal, kommt man wesentlich schneller zu seinem Platz. Etwas n\u00e4her in der Klosterstra\u00dfe befindet sich auch das <strong>Yaki-The-Emon<\/strong>, das f\u00fcr seine Okonomiyaki und Takoyaki bekannt ist und ebenfalls zur Takumi-Kette z\u00e4hlt. Ebenfalls etwas abgelegener auf der anderen Rheinseite befindet sich in der N\u00e4he der Vodafone-Hauptzentrale an der Hansaallee das \u00fcberwiegend von einheimischen Japanern besuchte <strong>Umaimon<\/strong> \u2013 ebenso zur Takumi-Kette geh\u00f6rend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>On Tour ist die Sammelkategorie f\u00fcr Reiseberichte von Teammitgliedern zu allen relevanten Conventions und Events, zu denen wir uns auf den Weg gemacht haben. 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