{"id":13883,"date":"2022-08-20T08:37:18","date_gmt":"2022-08-20T06:37:18","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2022\/08\/20\/angezockt-yurukill-the-calumniation-games-visual-novel-aus-der-feder-des-kakegurui-autors\/"},"modified":"2023-12-12T22:39:13","modified_gmt":"2023-12-12T21:39:13","slug":"angezockt-yurukill-the-calumniation-games-visual-novel-aus-der-feder-des-kakegurui-autors","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2022\/08\/20\/angezockt-yurukill-the-calumniation-games-visual-novel-aus-der-feder-des-kakegurui-autors\/","title":{"rendered":"Angezockt &#8211; \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab \u2013 Visual Novel aus der Feder des Kakegurui-Autors"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein bunter Mischmasch aus Genres schadet nie und so versuchen sich IzanagiGames mit \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab an einer ungewohnten Kombination. Ob dieses Experiment gelungen ist, wertet Phil f\u00fcr euch aus.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<table style=\"margin-left: 2%; color: #111111; width: 242px; float: right;\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #c375b5;\">\n<td colspan=\"2\" style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/yurukill-box-art.jpg\" alt=\"yurukill box art\" width=\"100%\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Titel:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Yurukill: The Calumniation Game<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\"><span>Genre:<\/span><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Visual Novel, Shoot &#8218;em up, Adventure<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Publisher:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">IzanagiGames, Nippon Ichi Software<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Entwickler:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">IzanagiGames, G.rev<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Release:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">8. Juli 2022<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">USK:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Ab 12 Jahren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">UVP:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">34,99 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf den ersten Blick wirkt es so, als h\u00e4tten die Spieleentwickler von IzanagiGames dagesessen und \u00fcberlegt, welche Genres wohl absolut nicht miteinander zu verbinden sind, um dann die Herausforderung anzunehmen, ebendiese miteinander zu verkn\u00fcpfen. Dabei raus kam \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab, eine Detektiv-Visual-Novel. Gepaart mit feinster Shoot-&#8218;em-up-Action l\u00e4sst diese einen in Erinnerungen an die grandiose Zero-Escape-Trilogie schwelgen, die mit ihren knackigen Escape-Room-Puzzles und ihrer komplexen Geschichte definitiv zu den K\u00f6nigen des Genres z\u00e4hlt. Ein Mix, welcher nur von Experten ihres Gebiets erschaffen werden konnte. Und so haben sich IzanagiGames nicht nur die Shoot-&#8218;em-up-Spezialisten von G.rev ins Boot geholt, sondern f\u00fcr die Story auch Homura Kawamoto, welcher gro\u00dfe Bekanntheit durch seinen Gambling-Manga \u00bbKakegurui\u00ab erlangte. Da kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen, oder doch?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Willkommen im Yurukill Land!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/yurukill-bild-1.jpg\" alt=\"yurukill screenshot 1\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/>999 Jahre Haft, oder auch lebensl\u00e4nglich, ist eine extrem harte Strafe, die nur den abscheulichsten aller Menschen zu Teil wird. Doch was ist, wenn man diese Strafe bekommt, aber eigentlich davon \u00fcberzeugt ist, unschuldig zu sein? Dies erf\u00e4hrt unser Protagonist Sengoku Shunju. Dieser wird n\u00e4mlich beschuldigt, einen ganzen Wohnblock in Brand gesetzt und dabei dutzende Leben auf dem Gewissen zu haben. Doch dieser erinnert sich nicht daran, jemals eine solche Tat begangen zu haben, und ist fest davon \u00fcberzeugt, unschuldig zu sein. Eines Tages erwacht Sengoku nicht in seinem gew\u00f6hnlichen Gef\u00e4ngnisloch, sondern in einer fremden Zelle auf einem Passagierschiff. Dieses nimmt direkten Kurs auf Yurukill Land.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dort angekommen stellt sich eine quirlige Dame im Kimono und mit Fuchsmaske als Binko vor und w\u00fcnscht &#8222;bi-bi-tastischen Spa\u00df&#8220;, wenn man sie anspricht. Neben ihr entdeckt Sengoku noch neun weitere Personen, die ihm selbst unbekannt scheinen. Binko erkl\u00e4rt daraufhin in v\u00f6lliger Ekstase, dass sie alle auserw\u00e4hlt wurden, um am sogenannten Yurukill Game teilzunehmen. Der Hauptpreis? Der Erlass der kompletten Gef\u00e4ngnisstrafe. Der Nachteil? Der eventuelle Tod! Denn beim Yurukill Game handelt es sich um eine Art Spielshow, die in dem daf\u00fcr gebauten Vergn\u00fcgungspark Yurukill Land stattfindet. Dabei werden die zehn Teilnehmer in Zweierteams eingeteilt und m\u00fcssen so verschiedene Attraktionen des Parks besuchen, die Nachbildungen ihrer Tatorte sind. Doch diese Einteilung passiert alles andere als willk\u00fcrlich. Denn wie sich schnell herausstellt, sind die Partner in den Teams nicht wirklich gleichgestellt. W\u00e4hrend Sengoku als Verbrecher teilnimmt, ist seine Spielpartnerin Rina Azami eine Vollstreckerin. In dieser Rolle hat Rina die Macht, \u00fcber Leben und Tod des Verbrechers Sengoku zu entscheiden. Dies scheint erst mal kein Problem f\u00fcr Sengoku zu sein, bis er erf\u00e4hrt, dass Rinas Familie in den Brand umkam, f\u00fcr den er verhaftet wurde. Sein Leben h\u00e4ngt nun an einem seidenen Faden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schuldig oder nicht schuldig?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/yurukill-bild-2.jpg\" alt=\"yurukill bild 2\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wirklich Spannende an \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab ist, dass ihr zwar Sengoku und Rina als vermeitliche Protagonisten habt, aber sich die Geschichte so weiterentwickelt, dass ihr jedes Verbrecher- und Vollstreckerp\u00e4rchen kennenlernen d\u00fcrft. Dadurch entfaltet sich die Erz\u00e4hlung rund um den Wettkampf im Yurukill Land und am Ende wird es euch umso schwerer fallen, nur einem Team den Sieg zu schenken. Aufregend ist, die verschiedenen Tatorte der Verbrecher zu beleuchten und zusammen mit den Vollstreckern herauszufinden, ob sie unschuldig sind oder nicht. Dabei \u00f6ffnen sich die Charaktere immer mehr und zeigen eine beachtliche Tiefe, wodurch es so wirkt, als w\u00e4ren alle Teilnehmer des Yurukill Game eigentlich Hauptfiguren der Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt schafft es die Geschichte aus der Feder Nomura Kawamotos voll und ganz zu \u00fcberzeugen. W\u00e4hrend der knappen 12 Stunden Spielzeit, die f\u00fcr eine Visual Novel eher wenig sind, schafft es Yurukill den Spannungsbogen bis zum gro\u00dfen Finale aufrecht zu erhalten und jedes Kapitel l\u00e4sst einen \u00fcber den Ideenreichtum des Autors staunen. Jetzt m\u00f6gen 12 Stunden f\u00fcr eine Visual Novel sehr kurz wirken, aber vielleicht liegt genau in dieser K\u00fcrze auch der Grund, warum Yurukill einen von Anfang bis Ende an den Bildschirm fesselt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nehmt die Lupe in die Hand<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 1rem; caret-color: auto;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/yurukill-bild-4-1.jpg\" alt=\"yurukill bild 4\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr alle, denen die Geschichte noch nicht wild genug ist, haben wir jetzt den wirklich absurden Teil: das Gameplay. Denn, wie schon erw\u00e4hnt, handelt es sich bei \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab um einen Mix aus Visual Novel, Detektiv-Adventure und Shoot &#8218;em up.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Gro\u00dfteil der Kapitel im Spiel ist gleich aufgebaut. Ihr startet im Zug, der die Attraktionen des Yurukill Land miteinander verbindet, und erfahrt via Visual-Novel-typischer Standbilder, die Hintergrundgeschichte eurer Charaktere. Diese Dialoge sind zahlreich und wichtig, damit ihr auch wisst, worum es geht. Das Positive ist, dass sie sehr gut geschrieben sind und eine perfekte Balance zwischen ernsten und klamaukigen Themen finden. Danach sind eure detektivischen F\u00e4higkeiten gefragt. Denn es gilt, mit dem Sammeln von Beweisst\u00fccken eure Unschuld zu beweisen. Dies ist nicht ganz so einfach, denn die verschiedenen Attraktionen sind \u00fcbers\u00e4ht von R\u00e4tseln, welche es f\u00fcr euch zu l\u00f6sen gilt. In klassischer Manier der Zero-Escape-Reihe m\u00fcsst ihr Zahlenschl\u00f6sser, Schieber\u00e4tsel und andere Puzzles knacken. Wenn diese mal zu schwierig sind, gibt es die M\u00f6glichkeit, von euren Vollstreckern Hilfestellungen zu bekommen. Dies wirkt sich in keiner Weise auf das Spielgeschehen aus und so k\u00f6nnt ihr auch die Geschichte erleben und genie\u00dfen, selbst wenn euch die Denkaufgaben zu schwer sein sollten. Dies wird aber eher selten der Fall sein, denn die meisten R\u00e4tsel sind \u00e4u\u00dferst simpel gehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch ob schwierig oder einfach, w\u00e4hrend der R\u00e4tsel habt ihr noch ganz andere Sorgen, denn die Dialoge mit euren Vollstreckern gehen weiter und je n\u00e4her ihr der Wahrheit eurer vermeintlichen Verbrechen kommt, desto nerv\u00f6ser werden diese und manche Situationen eskalieren dann zu einer sogenannten Maji-Kill Time. In dieser m\u00fcsst ihr euren Teampartner davon \u00fcberzeugen, dass ihr unschuldig seid. Gelingt es euch nicht, besiegeln sie in ihrer Rolle als Vollstrecker euren sofortigen Tod. Mit euren bisher gesammelten Beweisen k\u00f6nnt ihr in diesem Augenblick dem Tod gerade noch so von der Schippe springen, oder eben nicht.<\/p>\n<p><strong>Back to life, back to Brain Reality<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/yurukill-bild-3.jpg\" alt=\"yurukill-bild-3.jpg\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Habt ihr alle R\u00e4tsel gel\u00f6st und euren Vollstrecker beruhigt, geht es zum finalen Teil einer jeden Attraktion, das Yurukill Judgement. Sowohl ihr als Verbrecher als auch euer Vollstrecker ziehen nun einen Plugsuit \u00e0 la Evangelion an und setzt euch jeweils in eine kapselartige Maschinerie. In diesem sogenannten Brain Reality System sitzt ihr in dem Cockpit eines Raumschiffs und ballert in Shoot-&#8218;em-up-Manier etliche Horden gegnerischer Schiffe ab. Erreicht ihr das Ende eines Abschnitts, werdet ihr erneut mit eurem Vollstrecker konfrontiert. Nun hei\u00dft es f\u00fcr euch, mithilfe eurer gesammelten Beweise eure Unschuld zu beweisen. Gelingt dies nicht, werden euch Lebenspunkte abgezogen, von welchen ihr nur eine bestimmte Anzahl habt. Sind diese aufgebraucht, seid ihr Game over und m\u00fcsst erneut mit dem Abschnitt starten. Lebenspunkte verliert ihr \u00fcbrigens auch, wenn ihr Treffer abbekommt. Leben erhaltet ihr am Anfang der Brain-Reality-Sequenz, denn dort gibt es ein kleines Quiz \u00fcber eure Verbrechen und euren Vollstrecker. Also passt immer gut auf, was euch in Dialogen mitgeteilt wird, da es euch buchst\u00e4blich das Leben kosten kann, wenn ihr es nicht tut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr habt jetzt Lust auf \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab und die Story, aber Bammel, dass die Shoot-&#8218;em-up-Passagen zu schwer sind? Kein Problem! Das Spiel bietet n\u00e4mlich drei verschiedene Schwierigkeitsgrade und sowohl Liebhaber von Visual Novels als auch Shoot-&#8218;em-up-Experten kommen auf ihre Kosten. Solltet ihr schon einige Shoot &#8218;em ups in eurem Leben durchgespielt haben, empfehlen wir dringlichst, den h\u00f6chsten Schwierigkeitsgrad zu nehmen, da ihr sonst weit unterfordert sein werdet und das Spiel auf leicht und normal keine Herausforderung f\u00fcr euch darstellen wird. Apropos Herausforderung: Es gibt f\u00fcr euch auch die M\u00f6glichkeit, einen Ranglistenplatz einzunehmen. Habt ihr ein Kapitel abgeschlossen, ist der Shoot-&#8218;em-up-Teil dieses Kapitels frei f\u00fcr euch zug\u00e4nglich und ihr k\u00f6nnt darin auf Highscore-Jagd gehen und euch mit Menschen auf der ganzen Welt in Yurukill messen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt ist \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab kein schwieriger Shoot-&#8218;em-up-Titel, sondern vielmehr eine spannende Visual Novel, die Gameplay-technisch Abwechslung durch die Schlachten im Raumschiff bringt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bunt, bunter, Yurukill<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/yurukill-bild-5.jpg\" alt=\"yurukill bild 5\" style=\"width: 50%; margin-right: 2%; float: left;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit viel Stil und liebevollen Zeichnungen werden die Charaktere in \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab zum Leben erweckt. Jeden Charakter ziert ein einzigartiger Stil und ist gro\u00dfartig detailliert dargestellt. Durch verschiedene Gesichtsausdr\u00fccke und sich bewegende M\u00fcnder wirken die Zeichnungen au\u00dferdem direkt lebendiger. Dazu kommt, dass die Textboxen ebenfalls einen eigenen Stil bekommen haben und so alles aufwendiger und sch\u00f6ner wirkt, als wenn es nur einfache Standardboxen w\u00e4ren. Die Hintergr\u00fcnde wirken im Kontrast allerdings etwas lieblos gestaltet und ein bisschen mehr Detailverliebtheit, wie bei den Charakteren, w\u00e4re w\u00fcnschenswert gewesen. Auch die Shoot-&#8218;em-up-Abschnitte sind nicht sonderlich aufwendig, was das Leveldesign angeht. Zwar ist alles sehr bunt und farbenfroh durch die vielen Raumschiffe und deren Sch\u00fcsse, aber das Einzige, was visuell wirklich \u00fcberzeugt, sind die Designs der gro\u00dfen Endbosse, welche meist in riesigen Mecha angreifen. Au\u00dferdem scheint vor allem die Switch w\u00e4hrend dieser Abschnitte Leistungsschwankungen zu haben \u2013 ab und an kommt es zu Einbr\u00fcchen der Bildfrequenz. Dies passierte allerdings nicht zu oft und das Spiel war trotzdem weiterhin spielbar. Das wirkliche technische Manko sind die Ladezeiten auf der Switch, welche teilweise bis zu einer halben Minute andauern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu sch\u00f6nen Bildern geh\u00f6rt auch gute Musik. Hier setzt \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab auf einen breiten Mix aus diversen Musik-Genres. W\u00e4hrend ihr bei der Spurensuche eher d\u00fcstere und geheimnisvollere Musik habt, geht es beim Ballern im Raumschiff musikalisch richtig zur Sache. Die Songs sind nicht nur treibend bei euren actionreichen Man\u00f6vern im Cockpit, sondern passen sich stilistisch auch an den Charakteren des Kapitels an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Synchronisation bietet das Spiel zwar nur den japanischen Originalton an, dieser ist aber wirklich einsame Spitze. Alle Charaktere sind hervorragend synchronisiert und rei\u00dfen einen mit, auch wenn man der Sprache nicht m\u00e4chtig ist. Die Text\u00fcbersetzung hat es nicht so gut erwischt. \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab bietet zwar deutsche Bildschirmtexte, diese sind aber teils mit Fehlern gespickt oder betiteln Gegenst\u00e4nde und Spuren v\u00f6llig falsch. Hier empfehlen wir, wenn m\u00f6glich, auf die englische Textsprache zu wechseln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Yurukill: The Calumniation Games: Mein Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/gruen.jpg\" alt=\"gelber Daumen\" width=\"91\" height=\"109\" style=\"margin-right: 2%; float: left;\" \/>Alles in allem bietet \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab genau das, was es verspricht. Einen Teil Visual Novel, einen Teil Detektiv-Adventure und einen Teil Shoot &#8218;em up. Jeder einzelne Teil hat seine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen, wobei die St\u00e4rken definitiv \u00fcberwiegen. Trotz kleiner technischer Fehler ist es ein super Spiel geworden, was vermutlich eher die Visual-Novel-Fraktion abholen wird, als die der Shoot-&#8218;em-up-Begeisterten. Trotzdem k\u00f6nnen auch Letztere ihren Spa\u00df mit dem Titel haben, da \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab eine wirklich spannende Geschichte \u00fcber zehn sehr unterschiedliche Personen erz\u00e4hlt, welche sich ihrem Schicksal in einem t\u00f6dlichen Vergn\u00fcgungspark stellen m\u00fcssen. So verbindet sich am Ende erfolgreich ein Genre, was von einer guten Story lebt, mit dem Nervenkitzel eines Shoot &#8218;em ups. Wer schon immer mal in eine Visuel Novel reinschnuppern wollte, findet mit \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab einen guten Anfang, da das Spiel neben der geringen Spielzeit auch durch den Genre-Mix genug Abwechslung bietet. Am Ende ist \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab wohl die \u00fcberraschendste Visual Novel des Jahres und f\u00fcr Fans der Zero-Escape- oder Danganronpa-Reihe auf alle F\u00e4lle ein Pflichtkauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #c375b5;\">\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 8px; text-align: center; width: 50%;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/plus.png\" alt=\"Plus\" width=\"55\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 8px; text-align: center; width: 50%;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/minus.png\" alt=\"Minus\" width=\"55\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; width: 50%;\">\n<ul>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">spannende Story<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">interessanter Genre-Mix<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">einsteigerfreundlich<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">Online-Rangliste<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">gro\u00dfartige Charaktere<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">au\u00dfergew\u00f6hnliches Design<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; width: 50%;\">\n<ul>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">geringe Spielzeit f\u00fcr eine Visual Novel<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">lange Ladezeiten<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">FPS-Probleme<\/li>\n<li style=\"margin-left: 3%;\">R\u00e4tsel zum Gro\u00dfteil zu einfach<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rezensionsexemplar_plaion-1.png\" alt=\"Rezensionsexemplar - Plaion\" width=\"100%\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein bunter Mischmasch aus Genres schadet nie und so versuchen sich IzanagiGames mit \u00bbYurukill: The Calumniation Games\u00ab an einer ungewohnten Kombination. 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