{"id":13771,"date":"2021-12-03T19:52:52","date_gmt":"2021-12-03T18:52:52","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2021\/12\/03\/ersteindruck-yu-gi-oh-massiv-es-ist-zeit-fuer-eine-re-re-re-re-re-re-review\/"},"modified":"2023-12-12T22:49:47","modified_gmt":"2023-12-12T21:49:47","slug":"ersteindruck-yu-gi-oh-massiv-es-ist-zeit-fuer-eine-re-re-re-re-re-re-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2021\/12\/03\/ersteindruck-yu-gi-oh-massiv-es-ist-zeit-fuer-eine-re-re-re-re-re-re-review\/","title":{"rendered":"Ersteindruck &#8211; \u00bbYu-Gi-Oh! Massiv\u00ab \u2013 Es ist Zeit f\u00fcr eine Re-Re-Re-Re-Re-Re-Review"},"content":{"rendered":"<p><em>Warum immer auf eine Review nach Abschluss der Serie warten, wenn man sich schon nach der ersten Episode beziehungsweise dem ersten Band einen Eindruck bilden kann? Da setzt Ersteindruck an und gibt schon einmal einen Ausblick darauf, ob es sich lohnt, dem Anime oder Manga eine Chance zu geben, oder nicht.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<table style=\"width: 22%; margin-left: 2%; color: #111111;\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #c375b5;\">\n<td colspan=\"2\" style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/9783551027924.jpg\" alt=\"Yu-Gi-Oh! Massiv - Band 1\" width=\"100%\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Titel:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Yu-Gi-Oh! Massiv<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\"><span>Genre:<\/span><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Action, Ganbatte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Mangaka:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Kazuki Takahashi<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Start:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">September 1996 (JP)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">B\u00e4nde:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">in 13 3-in-1-B\u00e4nden abgeschlossen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Verlag:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Carlsen Manga<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\">Preis:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">10,00 \u20ac pro Band<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong><em>(Basis f\u00fcr diesen Ersteindruck ist der erste Massiv-Band.)<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab h\u00f6rt, der muss direkt an das Kartenspiel denken und an einen Anime, der heutzutage Kultstatus hat. Dass es in \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab nur um Duel Monsters geht, hat uns damals nie gest\u00f6rt. Dabei wird \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab \u00fcbersetzt mit \u00bbK\u00f6nig der Spiele\u00ab, also Plural, aber Duel Monsters ist nur ein Spiel. Auch wenn im Anime \u2013 beziehungsweise in den Specials \u2013 noch zwei weitere Spiele existieren, in denen Yugi der K\u00f6nig ist, und zwar Dungeon Dice Monsters und Capsule Monsters, kennen diese eigentlich nur die Hardcore-Fans. Was, wenn ich euch aber sage, dass es einen \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab-Anime gab, bevor der \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab-Anime bei uns im Westen erfolgreich wurde? Dieser ist heutzutage als \u00bbYu-Gi-Oh! Zero\u00ab bekannt und ist eine grobe Blaupause des Hits, den wir kennen. Er ist sehr unvollst\u00e4ndig, da die Charaktere noch anders, undefinierter und schludrig aussehen. Die groben Eckpunkte der Story stimmen mit dem Nachfolger \u00fcberein, doch nimmt Zero eine g\u00e4nzlich andere Route, eine sehr viel d\u00fcstere, brutalere und vor allem eine, die sich an den ersten Kapiteln des Manga orientiert. Diesen Manga hat Chris gelesen.<\/p>\n<p><em>(Zusammenfassung)<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p>Yugi Muto \u2013 ein kleiner, schm\u00e4chtiger Junge, der st\u00e4ndig gemobbt wird \u2013 hat eine gro\u00dfe Leidenschaft: R\u00e4tsel und Spiele. Besonders vernarrt ist er in ein altes \u00e4gyptisches Puzzle, das ihm sein Gro\u00dfvater geschenkt hat. Bislang ist es noch niemandem gelungen, es zu l\u00f6sen! Doch Yugi schafft es, und in diesem Moment erwacht in ihm eine andere Pers\u00f6nlichkeit. Yugi Muto wird zum K\u00f6nig der Spiele! Das legend\u00e4re \u00bbSpiel der Finsternis\u00ab, das \u00fcber das B\u00f6se in der Welt richtet, beginnt jetzt!<\/p>\n<p><small>Carlsen Manga<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/mixed.png\" alt=\"Mixed\" width=\"20\" style=\"float: left; margin-top: 5px;\" border=\"0\" \/><span style=\"font-size: 16pt;\">&nbsp;Mehr \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab als \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab am Ende wurde<br \/><\/span><\/p>\n<table style=\"width: 44%; margin-right: 2%;\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/126.jpg\" alt=\"Yu-Gi-Oh! Massiv - Scan 1\" width=\"100%\" \/>Yu-Gi-Oh! \u00a9 1996 by Kazuki Takahashi<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer den 4Kids-Anime von \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab kennt, der kennt auch das Spiel der Schatten. Wer dieses verliert, der verliert seine Seele ans Reich der Finsternis. Dies ist ein Konzept, das bereits in den ersten Kapiteln von \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab eingef\u00fchrt wird, und f\u00e4llt dort deutlich h\u00e4rter aus. Wer im Manga ein Spiel der Finsternis (wie es dort genannt wird) verliert, den ereilt eine Strafe passend zum Vergehen, die zwar \u00bbnur\u00ab eine Illusion ist, sich f\u00fcr das Opfer jedoch lebensecht anf\u00fchlt. Jemand, der zum Beispiel nur aus Gier heraus handelt, wird mit einem Geldregen \u00fcberh\u00e4uft und nimmt nichts anderes mehr wahr. In einigen Spielen kann die Strafe sogar bis zum Tode f\u00fchren \u2013 was krass ist f\u00fcr einen Manga, der sich definitiv an pubertierende Jungs und ihre Lebensrealit\u00e4t richtet. Allein schon das Charakterdesign des anderen Yugi,&nbsp;so wird Pharao Atem hier noch genannt, war oft ohne erkennbare Nasenpartien so gruselig, dass Takahashi es nach wenigen Kapiteln bereits zugunsten eines Designs ab\u00e4nderte, das n\u00e4her an dem Design ist, was wir aus der Anime-Serie kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Spiele sind auf den ersten Blick sehr willk\u00fcrlich und auch die Strafen sind mehr als unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig. Wer zum Beispiel \u00bbKakegurui\u00ab gesehen oder gelesen hat, wei\u00df ungef\u00e4hr, wovon ich rede. Egal, wie zuf\u00e4llig die Spiele wirken, gibt es in der Regel eine bestimmte Strategie, um seinen Gegner zu besiegen. Doch bei einigen Spielen ist Zufall einfach ein zu gro\u00dfer Faktor, was den Reiz f\u00fcr den Zuseher deutlich erh\u00f6ht, denn man fiebert mit und fragt sich, wie Yugi sich wohl dieses Mal retten kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der andere Yugi setzt n\u00e4mlich jedes Mal aufs Neue sein Leben aufs Spiel. Genau wie bei \u00bbKakegurui\u00ab, um bei demselben Vergleich zu bleiben, ahnt man, dass der Protagonist gewinnen wird, da die Penalty sonst den Manga vorzeitig beenden w\u00fcrde. Das haben Werke wie \u00bbKaiji\u00ab, der sieben Monate vor \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab beim Konkurrenten K\u014ddansha startete, schon deutlich besser gemacht, da hier die Hauptfigur auch mal verliert, wodurch sie ihre Unantastbarkeit verliert, was die Spiele letztendlich spannender macht. Die Langeweile setzt doch sehr schnell ein, da man als Leser wei\u00df, dass es um nichts geht, da unsere Hauptfigur eh gewinnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende ist der Manga, wenn man es wortw\u00f6rtlich nimmt, jedoch mehr \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab als es die Kultserie ist, da es hier wirklich um verschiedene Spiele geht und Yugi als \u00bbder K\u00f6nig der Spiele\u00ab sie alle gewinnt \u2013 und eben nicht nur Duel Monsters, welches im ersten 3-in-1-Band nur am Rande vorkommt. Obwohl Kazuki Takahashi zu Beginn ganz offensichtlich noch eine andere Vision hatte, die er irgendwann verwarf, sind die Eckpunkte in den unterschiedlichen Fassungen der Geschichte identisch.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Takahashi ist zur\u00fcckgetreten von dem Gedanken, unterschiedliche Spiele in sein Werk einzubauen, es ging irgendwann nur noch um Duel Monsters.&nbsp;Er zog Duel Monsters gr\u00f6\u00dfer auf, und kinderfreundlicher. In dem ersten 3-in-1-Band ist davon allerdings noch nichts zu sehen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16pt;\">Fazit:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende ist \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab ein Sh\u014dnen-Manga, der fr\u00fcher etwas ganz anderes war, als das, was die Zeit \u00fcberdauert hat.&nbsp;Die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re und der leichte Horror-Anteil machen das Werk f\u00fcr all diejenigen interessant, die schon immer mal den \u00bbYu-Gi-Oh!\u00ab-Manga lesen wollten \u2013 gerade weil der Manga so anders als der Anime ist.&nbsp;Die Zeichnungen sind in den fr\u00fchen Kapitel noch sehr unausgereift, werden aber stetig besser und schon nach einigen Kapiteln sehen die Charaktere fast so aus, wie man sie kennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_filled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_halffilled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rating_nonfilled.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rezensionsexemplar_carlsen.png\" alt=\"Rezensionsexemplar - Carlsen Manga\" width=\"100%\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum immer auf eine Review nach Abschluss der Serie warten, wenn man sich schon nach der ersten Episode beziehungsweise dem ersten Band einen Eindruck bilden kann? 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