{"id":13421,"date":"2020-03-13T17:30:18","date_gmt":"2020-03-13T16:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2020\/03\/13\/ersteindruck-savage-season-eine-ode-an-die-pubertaet\/"},"modified":"2024-01-09T21:34:04","modified_gmt":"2024-01-09T20:34:04","slug":"ersteindruck-savage-season-eine-ode-an-die-pubertaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2020\/03\/13\/ersteindruck-savage-season-eine-ode-an-die-pubertaet\/","title":{"rendered":"Ersteindruck &#8211; \u00bbSavage Season\u00ab \u2013 eine Ode an die Pubert\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><em>Warum immer auf eine Review nach Abschluss der Serie warten, wenn man sich schon nach der ersten Episode beziehungsweise dem ersten Band einen Eindruck bilden kann? Da setzt Ersteindruck an und gibt schon einmal einen Ausblick darauf, ob es sich lohnt, dem Anime oder Manga eine Chance zu geben, oder nicht.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<table style=\"width: 22%; margin-left: 2%; color: #111111;\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #c375b5;\">\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; padding: 3px; text-align: center;\" colspan=\"2\"><img decoding=\"async\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/savage-season-cover-01BmiUCdxO4cFnd.jpg\" alt=\"Savage Season - Band 1\" width=\"100%\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\" width=\"33%\">Titel:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Savage Season<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\" width=\"33%\"><span>Genre:<\/span><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Slice of Life, Coming-of-Age<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\" width=\"33%\">Mangaka:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Mari Okada, Nao Emoto<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\" width=\"33%\">Release:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Dezember 2016 (JP)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\" width=\"33%\">B\u00e4nde:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">in 8 B\u00e4nden abgeschlossen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\" width=\"33%\">Verlag:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">Tokyopop<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-right: 0px; padding: 3px; background-color: #e1bada;\" width=\"33%\">Preis:<\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #613a5a; border-left: 0px; padding: 3px;\">6,99 \u20ac pro Band<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong><em>(Basis f\u00fcr diesen Ersteindruck ist der erste Band.)<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mari Okada ist eine der wenigen Anime-Drehbuchautoren, deren Name Fans im Westen hier und da aufhorchen l\u00e4sst. Sie ist bekannt daf\u00fcr, Probleme in Dialogen schnell ausmachen zu k\u00f6nnen und wie in \u00bbHanasaku Iroha\u00ab Einfluss auf die Werke bis zu dem Punkt zu nehmen, wo Charaktere wie Ohanas alleinerziehende Mutter ihrer eigenen nachempfunden wurden. Kurzum: Ihre Rolle kommt dem amerikanischen Drehbuchautor, der die Verantwortung gegen\u00fcber dem Auftraggeber f\u00fcr die kreative Ausgestaltung tr\u00e4gt, wesentlich n\u00e4her als dem japanischen Drehbuchautor, der im Kollektiv existierende Entw\u00fcrfe ausarbeitet. Was also, wenn man sie auf die Geschichte eines Manga \u00fcber pubertierende Sonderlinge in Form von f\u00fcnf Obersch\u00fclerinnen ansetzt? So ziemlich die Essenz ihres bisherigen Handelns.<\/p>\n<p><em>(Zusammenfassung)<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Lesekreis ist verstaubt, \u00f6de und was f\u00fcr alte Damen? Von wegen! Den M\u00e4dchen vom Literaturklub gl\u00fchen regelm\u00e4\u00dfig die Ohren, denn ihre Romane drehen sich um ein besonderes brisantes Thema: Sex! Was auf dem Papier sinnlich und exotisch klingt, bringt die f\u00fcnf Freundinnen immer wieder an ihre Grenzen. Dabei beginnt mit den aufkeimenden Gef\u00fchlen und ihrer unstillbaren Neugier die wohl wildeste Zeit ihres Lebens.<\/p>\n<p><small>Tokyopop<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 5px;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/plus.png\" alt=\"Plus\" width=\"20\" border=\"0\" \/><span style=\"font-size: 16pt;\">&nbsp;Bitterreal, aber auch bitterkomisch<br \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 44%; float: left; margin-right: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/052.jpg\" alt=\"Savage Season - Scan 1\" border=\"0\" \/>Handwerklich gibt es zum Konzept von \u00bbSavage Season\u00ab wenig auszusetzen. Es ist genial anzusehen, wie sich Charaktereigenschaften und Situationen zu bitterrealer Situationskomik verbinden. Beispielsweise wenn man den kindlichen Nachbarsjungen, der sich seit jungen Jahren f\u00fcr Z\u00fcge interessiert, beim Masturbieren auf einen Bahn-Porno erwischt oder wenn die vermeintliche Klassenstreberin drei Tussis nach andauerndem Gossip \u00fcber Jungs w\u00e4hrend der Selbstlernzeit anbr\u00fcllt, warum sie \u00fcberhaupt zur Schule kommen, wenn sie sich sowieso von irgendeinem Studenten schw\u00e4ngern lassen wollen. Die Gef\u00fchle sprudeln einfach so aus den M\u00e4dchen heraus. Pubert\u00e4t halt, aber wer kennt diese unaussprechlichen Gedanken nicht? Es gibt reichlich solche Situationen und Mari Okada wei\u00df, wovon sie spricht, wenn sie eine Geschichte um hormonschleudernde Sonderlinge webt, die genauso ihre Schulzeit genie\u00dfen wollen wie ihre beliebten Mitsch\u00fcler. Das ist auf der einen Seite durch \u00dcberspitzungen total absurd, aber auch ernst in ihren Kernaussagen. Beispielsweise wenn sich eine Obersch\u00fclerin als Jungfrau unter dem Druck eines potenziellen Romandeb\u00fcts im Erotikgenre bei einem Sexchat registriert, um glaubhaftere Texte schreiben zu k\u00f6nnen. Das Tempo, in dem sich die Ereignisse \u00fcberschlagen, machen die Handlung gleichzeitig weniger vorhersehbar.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 5px;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/plus.png\" alt=\"Plus\" width=\"20\" border=\"0\" \/><span style=\"font-size: 16pt;\">&nbsp;Bitterreale statt bitterschmerzliche Erfahrungen<br \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 44%; float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/053.jpg\" alt=\"Savage Season - Scan 2\" border=\"0\" \/>Erinnert ihr euch noch an eure Pubert\u00e4t? Wie Jungs sich aus eurer Sicht einfach immer wie totale Kinder auff\u00fchrten? Oder man als Junge nicht so ganz schlau aus den M\u00e4dchen der Klasse wurde, die immerzu kicherten? Solche Szenen findet man in \u00bbSavage Season\u00ab zuhauf, und immer wieder sieht man sich oder seine Klassenkameraden in den Charakteren wieder, wenn die f\u00fcnf M\u00e4dchen zum Beispiel mit hochrotem Kopf nur noch erotische Romane im Literaturclub der Schule lesen oder in allen Lebensmitteln nur noch Vulven oder Penisse sehen. Das hat Charme!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Geschichte von \u00bbSavage Season\u00ab steuert aber nicht auf bitterschmerzhafte Erfahrungen wie die anderen bekannten Okada-Werke zu \u2013 das merkt man schon sehr fr\u00fch. Vielmehr baut man eine seltsame Bindung zu den M\u00e4dchen auf. Man will einfach, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen und hinterher nichts bereuen. Als zum Beispiel Izumi, Kazusas Kinderheitsfreund, ein M\u00e4dchen, das ihm die Liebe gesteht, aus R\u00fccksicht vor ihren Gef\u00fchlen nicht wirklich entschieden abweist, rennt Kazusa, die die Situation dank Niinas Handy-Aufnahmen aus der Ferne beobachtet hat, zu ihm und macht ihm deswegen Vorw\u00fcrfe. Wenn ihr jetzt den Eindruck habt, dass jemand in dieser Situation nicht ganz ehrlich gegen\u00fcber ihren eigenen Gef\u00fchlen war, dann habt ihr vermutlich recht. Wie soll man auch auf die Gef\u00fchle anderer R\u00fccksicht nehmen, wenn man selbst noch nicht so richtig wei\u00df, wie man mit diesen ganzen Erwachsenengef\u00fchlen, wie Kazusa sie nennt, umgehen soll? Diese Aussage bringt Mari Okada unmissverst\u00e4ndlich immer wieder zum Ausdruck, was sich aber aufgrund der Unterschiedlichkeit der Charaktere als weniger repetitiv herausstellt, als man das vielleicht vermutet. Ganz subjektiv hat einfach nicht jeder Charakter dasselbe Sogpotenzial \u2013 so geht es mir zum Beispiel mit Kazusa, mit der sich der erste Band gr\u00f6\u00dftenteils auseinandersetzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 5px;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/minus.png\" alt=\"Minus\" width=\"20\" border=\"0\" \/><span style=\"font-size: 16pt;\">&nbsp;Bitterreal, aber auch als Manga?<br \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 44%; float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/054.jpg\" alt=\"Savage Season - Scan 3\" border=\"0\" \/>Mari Okada hat keinen k\u00fcnstlerischen Hintergrund. Sie hatte sehr viel Gl\u00fcck, dass Regisseure wie Masahiro And\u014d und deren Teams ihre Ideen als drehbuchschreibende Quasi-Produzentin verstanden. Es scheint unfair, Mangaka Nao Emoto an der Leistung ganzer Animationsteams zu messen, aber tun wir es der Erkenntnis zuliebe:<\/p>\n<p>Das Cover liefert einen ersten Anhaltpunkt \u00fcber die k\u00fcnstlerische Richtung: Amaryllis-Bl\u00fcten. Kein japanischer K\u00fcnstler nutzt Blumen, ohne die metaphorische Bedeutung zu beachten. Also kurz nachgeschlagen: Sie stehen f\u00fcr Sch\u00fcchternheit. Alles klar. Damit l\u00e4sst sich arbeiten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich ist Nao Emotos Zeichenkunst immer dann am st\u00e4rksten, wenn sie dieses Prinzip beherzt. Au\u00dfergew\u00f6hnlich stark sogar! Mit Lichtstrahlen \u00fcberbelichtet wirkende Panels, Bleistiftschraffuren f\u00fcr err\u00f6tende Wangen \u2013 das ganze Programm. Den vielen, kleinen Variationen in Bezug auf die Augen stehe ich im Allgemeinen eher positiv gegen\u00fcber. Sie tragen wie Hong\u014ds zugekniffene Augen, die die Auswirkungen ihrer schlaflosen N\u00e4chte vor dem Texteditor zeigen, zur Charakterisierung bei oder fangen die Stimmung ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Comedy-Szenen kommen nicht ganz so gut weg. Sie st\u00fctzen sich zu sehr auf Speedlines und Focuslines f\u00fcr ihre Wirkung und nutzen eine recht kleine Auswahl an Rasterfolien als Hintergr\u00fcnde oder \u00fcberhaupt keine Hintergr\u00fcnde \u2013 wenn auch manchmal einfach f\u00fcr das Comedic-Timing.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"font-size: 16pt;\">Fazit: <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSavage Season\u00ab ist Mari Okadas bislang nat\u00fcrlichstes Werk. Die unterschiedlichen Charaktereigenschaften einer Gruppe hormonschleudernder Sonderlinge eines Erotikb\u00fccher-lesenden Literaturklubs sind die perfekte Vorlage f\u00fcr bitterreale Situationskomik. Mehr noch: Es zeigt M\u00e4dchen in der Pubert\u00e4t so nahbar, dass man nicht anders kann, als ihnen alles Gute zu w\u00fcnschen, auch wenn nicht jede Figur dieselbe Sogwirkung hat. Nao Emotos Zeichnungen sind dem Material nicht vollends gewachsen: Es f\u00e4ngt Sh\u014djo-Momente, mit einem cleveren Konzept ein, die die Sch\u00fcchternheit der M\u00e4dchen betont, setzt die \u00fcberspitzten Gag-Momente aber \u201emore of the same\u201c um.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/rezensionsexemplar_tokyopop.png\" alt=\"Rezensionsexemplar - Tokyopop\" width=\"100%\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum immer auf eine Review nach Abschluss der Serie warten, wenn man sich schon nach der ersten Episode beziehungsweise dem ersten Band einen Eindruck bilden kann? Da setzt Ersteindruck an und gibt schon einmal einen Ausblick darauf, ob es sich lohnt, dem Anime oder Manga eine Chance zu geben, oder nicht.<\/p>\n","protected":false},"author":100,"featured_media":20233,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"episode_type":"","audio_file":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","filesize_raw":"","footnotes":""},"categories":[996],"tags":[1052,1102],"class_list":["post-13421","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-first-impression","tag-manga","tag-rezensionsexemplar"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/100"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13421"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13421\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25600,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13421\/revisions\/25600"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}