{"id":13383,"date":"2019-12-08T19:39:43","date_gmt":"2019-12-08T18:39:43","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2019\/12\/08\/playlists-episode-19-die-musikalischen-highlights-der-herbstseason-2019\/"},"modified":"2023-12-16T22:32:40","modified_gmt":"2023-12-16T21:32:40","slug":"playlists-episode-19-die-musikalischen-highlights-der-herbstseason-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2019\/12\/08\/playlists-episode-19-die-musikalischen-highlights-der-herbstseason-2019\/","title":{"rendered":"Playlists &#8211; Episode 19: Die musikalischen Highlights der Herbstseason 2019"},"content":{"rendered":"<p><em>Von brandneuen Tracks \u00fcber hei\u00dfe Newcomer: Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch Artikel f\u00fcr Artikel Animemusik auf die Ohren haut.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Normal ist langweilig: Im Fokus dieser Playlists-Episode steht die Lautmalerei in Anime-Songs. Wie klingen Babylons Steinw\u00fcsten in Eir Aois \u00bbHoshi ga Furu Yume\u00ab? Hat milet genug Kraft, um in \u00bbDrown\u00ab mit ihrer Stimme \u00fcber eine ganze Steppe zu schallen? Und wer ist der, der mit dem Wolf tanzt? Oder hat das international verwurzelte Hip-Hop-Funk-Septett Ali mit \u00bbWild Side\u00ab ganz andere Pl\u00e4ne? Muss die Zukunft immer so chaotisch schrillen wie in C\u00f6 shu Nies Ending-Song \u00bbbullet\u00ab zum Scifi-Cyberpunk-Anime \u00bbPsycho Pass 3\u00ab? Willkommen bei Playlists!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ali &#8211; Wild Side<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8PSXJU6Mw88\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Erscheinungsort:<\/strong>&nbsp;Opening zu \u00bbBeastars\u00ab<\/p>\n<p><strong>Album:<\/strong> nur Singlerelease<\/p>\n<p><strong>Genre:<\/strong> J-Pop, Hip-Hop, Funk<\/p>\n<p><strong>Chartplatzierung:<\/strong> #113 (09.12.2019) (1 Woche)<\/p>\n<p>And that&#8217;s called jazz! Im Prinzip nimmt es S\u00e4nger Leo von Alien Liberty International, wie sich die Gruppe mit vollem Namen nennt, mit bewusst verzerrter Stimme in den Lyrics gleich vorweg: Die Art, wie das Piano in die eigentlich unbetonten Z\u00e4hlzeiten des Basses haut, w\u00e4hrend Jua darauf rappt \u2013 das ist Jazz! Welches Genre kriegt auch sonst 7 Bandmitglieder mit europ\u00e4ischen, amerikanischen, asiatischen und afrikanischen Wurzeln unter einen Hut? \u00bbWild Side\u00ab bedient sich dabei immer wieder kleinen Versatzst\u00fccken bekannter Jazz- und Filmmusikst\u00fccke. Nein, achtet mal darauf: Das Saxophon bekommt nicht ohne Grund so viel Platz einger\u00e4umt. Es zeichnet cineastische Bilder von Geheimagenten, Langfindern, n\u00e4chtlichem Treiben &#038; Co, w\u00e4hrend Bass und Piano Schritte mimen. Auch der Wechsel von Kopf- zu Bruststimme f\u00fcr den Refrain ist nichts Ungew\u00f6hnliches im Jazz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>C\u00f6 shu Nie &#8211; bullet<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/oYJ86E7iYX4\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Erscheinungsort:<\/strong>&nbsp;Ending zu \u00bbPsycho-Pass 3\u00ab<\/p>\n<p><strong>Album:<\/strong> PURE (2019)<\/p>\n<p><strong>Genre:<\/strong> J-Pop, Progressive Rock, Post-Hardcore<\/p>\n<p><strong>Chartplatzierung:<\/strong> #43 (02.12.2019) (3 Wochen)<\/p>\n<p>So klingt also die Zukunft? Das letzte Mal haben wir \u00fcber C\u00f6 shu Nie in der Fr\u00fchlingsseason 2018 gesprochen und musikalisch bin ich immer noch sehr angetan von der Gruppe. Das Chaos hat n\u00e4mlich System. Seine dystopische Wirkung erh\u00e4lt \u00bbbullet\u00ab durch eine clevere Kombination aus Septimen, einem Sprung um sieben Tonstufen und neben der Sekunde ein dissonantes Interval, und Moll als Tongeschlecht. Das unheimlich schnelle Gitarrenspiel die Tonleiter hinauf und wieder hinunter tr\u00e4gt ebenfalls zu dieser Stimmung bei. Unabh\u00e4ngig davon mag ich auch total die Dreikl\u00e4nge zur Betonung in den wesentlich weniger chaotischen Strophen. Und nat\u00fcrlich singt Miku Nakamura auch wieder an der Grenze dessen, was Piano und Notenlinien abbilden k\u00f6nnen. Wirklich beeindruckend!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>milet &#8211; Drown<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ce_9Ze-gf2o\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Erscheinungsort:<\/strong>&nbsp;2. Ending zu \u00bbVinland Saga\u00ab<\/p>\n<p><strong>Album:<\/strong> nur Singlerelease<\/p>\n<p><strong>Genre:<\/strong> J-Pop, Soul<\/p>\n<p><strong>Chartplatzierung:<\/strong> #25 (18.11.2019) (8 Wochen)<\/p>\n<p>Seit wann macht Adele Songs f\u00fcr Anime-Serien? Nein, Spa\u00df beiseite. Der Grund, warum ich das sage, ist, dass milet in \u00bbDrown\u00ab \u00e4hnlich rauchig klingt wie die britische Soul-Queen. Aber h\u00f6rt nicht in ihre anderen Songs \u2013 oder macht es doch: Das Bild, was ihr jetzt habt, k\u00f6nnte schnell zerbrechen. Man kann nicht anders, als beeindruckt sein angesichts des gigantischen Tonumfangs, der enormen Kontrolle \u00fcber K\u00f6rper und Stimme und damit zusammenh\u00e4ngend der gewaltigen Kraft ihres Gesangs. Genauso lassen sich aber auch die westlichen Einfl\u00fcsse in Komposition und Text nicht von der Hand weisen. Tats\u00e4chlich verbrachte milet ihre Kindheit in Kanada. So viel dazu. In F\u00e4llen wie ihrem verzichte ich auch gerne auf meine geliebten Blechbl\u00e4ser, die der S\u00e4ngerin nur die Show stehlen w\u00fcrden. Eine einzelne Akkustikgitarre, etwas Percusion und einzelne A-Capelle-Schnipsel mit etwas Hall reichen v\u00f6llig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eir Aoi &#8211; Hoshi ga Furu Yume<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/mJpg9eYZ7m4\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Erscheinungsort:<\/strong>&nbsp;1. Ending zu \u00bbFate\/Grand Order Absolute Demonic Front: Babylonia\u00ab<\/p>\n<p><strong>Album:<\/strong> nur Singlerelease<\/p>\n<p><strong>Genre:<\/strong> J-Pop, Anison<\/p>\n<p><strong>Chartplatzierung:<\/strong>&nbsp;#19 (09.12.2019) (10 Woche)<\/p>\n<p>H\u00e4tte ich auf mein erstes Gef\u00fchl geh\u00f6rt, w\u00fcrde ich jetzt \u00fcber \u00bbStay With Me\u00ab von Seven Billion Dots schreiben. Letztendlich habe ich mich f\u00fcr \u00bbHoshi ga Furu Yume\u00ab aber aus demselben Grund entschieden: Synkopen im Refrain, also die Betonung eigentlich unbetonter Schl\u00e4ge, ebenso hervorgebracht durch ein Schlagzeug. Eir Aois Song ist allerdings besser instrumentalisiert und stimmlich anspruchsvoller. Au\u00dferdem stehe ich total auf die Tonmalerei, die die Singer-Songwriterin in ihren Songs nutzt. Oder hat euch das hohe Register der Geige nicht gedanklich direkt in Babylons Steinw\u00fcsten versetzt? Noch besser: Die hohen T\u00f6ne unterstreichen Eir Aois angenehm hellen und obertonreichen Wechsel zwischen Kopfstimme und einfach \u201cnur\u201c hohen T\u00f6nen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was lief sonst noch:<\/strong> Seven Billion Dots &#8211; Stay With Me \u2022 MYTH &#038; ROID &#8211; TIT FOR TAT \u2022 AIKI from bless4 &#8211; Kago no Naka no Bokura wa \u2022 Blue Encount &#8211; Polaris \u2022 Megumi Nakajima &#8211; Suisou \u2022 MAN WITH A MISSION &#8211; Dark Crow \u2022 LiSA &#8211; unlasting \u2022 (K)NoW_NAME:Ayaka Tachibana &#8211; Stay Gold<\/p>\n<p><strong>Wie gef\u00e4llt euch die Auswahl? Sind eure Lieblinge dabei? Noch mehr Anime-Musik findet ihr in unserer Playlist bei <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/playlist\/7zoeJnDcEHz3mOjJf2Yfwz?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von brandneuen Tracks \u00fcber hei\u00dfe Newcomer: Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch Artikel f\u00fcr Artikel Animemusik auf die Ohren haut.<\/p>\n","protected":false},"author":100,"featured_media":20234,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"episode_type":"","audio_file":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","filesize_raw":"","footnotes":""},"categories":[991],"tags":[1028],"class_list":["post-13383","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-playlists","tag-musik"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13383","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/100"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13383"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13383\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23775,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13383\/revisions\/23775"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13383"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13383"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}