{"id":13114,"date":"2018-09-01T15:05:49","date_gmt":"2018-09-01T13:05:49","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2018\/09\/01\/angezockt-unsere-highlights-der-gamescom-2018\/"},"modified":"2024-01-09T20:15:54","modified_gmt":"2024-01-09T19:15:54","slug":"angezockt-unsere-highlights-der-gamescom-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2018\/09\/01\/angezockt-unsere-highlights-der-gamescom-2018\/","title":{"rendered":"Angezockt &#8211; Unsere Highlights der Gamescom 2018"},"content":{"rendered":"<p><em>Wenn Anime-Fans nicht Anime schauen oder Manga lesen, tun sie was? Richtig, vermutlich zocken und darum geht es hier: Wir schnappen uns ein aktuelles Game und schreiben unsere Gedanken dazu nieder, um am Ende die Frage beantworten zu k\u00f6nnen, ob sich ein Kauf denn jetzt lohnt.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auf der Gamescom 2018 gab es neben Merchandise und technischen Spielereien vor allem eines zu sehen: Games! Wir haben uns f\u00fcr euch durch Massen von Aliengegnern geschlagen, das Tanzbein geschwungen und die Kontrahenten mit (fast) perfekten Kombos au\u00dfer Gefecht gesetzt. Heute wollen wir euch eine Auswahl an Spielen zeigen, die unser Interesse besonders geweckt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Devil May Cry 5<br \/><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/DfXNPQ_W0AMGQ8n.jpg\" alt=\"Devil May Cry 5\" width=\"40%\" \/>Auf der E3 2018 im Juni erst angek\u00fcndigt, durften wir auf der Gamescom 2018 erstmals Hand an das neue \u00bbDevil May Cry 5\u00ab anlegen und mit Nero, einem der drei Protagonisten, d\u00e4monisch gut aussehenden Kreaturen die H\u00f6lle hei\u00dfmachen. Die Story schlie\u00dft sich an den viertel Teil an und \u00fcberspringt somit \u00bbDMC: Devil May Cry\u00ab, was als eine Art Spinoff zusammen mit Entwickler Ninja Theory entstand. F\u00fcr die Gestaltung der Gegner spielte dieser Teil allerdings eine gro\u00dfe Rolle, denn die Ninja-Theory-Einfl\u00fcsse in puncto Optik und Kreaturendesign sind deutlich sp\u00fcrbar. Das best\u00e4tigte auch Hideaki Itsuno vor Ort: Man wolle bewahren, was gut an der Serie war.<\/p>\n<p>Neben Serienliebling Dante und Neuzugang Nero wird es einen weiteren spielbaren Charakter geben. Bisher h\u00e4lt sich Capcom mit n\u00e4heren Informationen allerdings bedeckt. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich hierbei um einen weiblichen Charakter handelt. Auf alle F\u00e4lle aber wird sich die Dritte im Bunde laut Itsuno komplett von den beiden anderen unterscheiden. W\u00e4hrend der Hands-on-Demo auf der Messe steuerten wir dann aber Nero, der neben machtvollen Attacken \u00fcber eine Besonderheit verf\u00fcgt: den Devilbreaker. Das ist eine Art kybernetischer Arm, mit dem zus\u00e4tzliche, besonders m\u00e4chtige Angriffe vollzogen werden k\u00f6nnen. Dieses Special ist allerdings nicht unendlich einsetzbar: Der Devilbreaker verbraucht sich mit der Zeit. So wird der Spieler gezwungen, sein Vorgehen zu planen und taktisch gegen besonders gro\u00dfe Bossmonster vorzugehen.<\/p>\n<p>In die K\u00e4mpfe selbst f\u00fcgt sich diese Zusatzkomponente gut ein, da sie ganz einfach via Tastendruck aktiviert werden kann und wir auf dem Weg zum n\u00e4chsten Oberd\u00e4mon auch immer wieder Nachschub fanden. Das Gameplay ist wie gewohnt schnell und geht fl\u00fcssig von der Hand. Anf\u00e4nger werden es mit Button Mashing versuchen, ge\u00fcbte Spieler rufen die Kombos problemlos ab und bef\u00f6rdern so ihre Gegner mit artistischen Kampfeinlagen in die Luft, um sie schlie\u00dflich zu Boden zu werfen. Neu ist vor allem die frei bewegliche, nah an das Kampfgeschehen heranzoomende Kamera. Was zun\u00e4chst un\u00fcblich f\u00fcr ein Devil May Cry zu sein scheint, wurde schon nach wenigen Pl\u00e4nkelein zur Routine. Kommt es dann zum Bosskampf, l\u00e4sst sich die Kamera nicht mehr selbst justieren \u2013 man sieht dem Biest zu jeder Zeit in die Augen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Super Smash Bros. Ultimate<br \/><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/super-smash-bros-ultimate-e3-2018-12-1200x630-c-ar1.91.jpg\" alt=\"Super Smash Bros. Ultimate\" width=\"40%\" \/>\u00bbSuper Smash Bros. Ultimate\u00ab ist wohl in allen Punkten gr\u00f6\u00dfer als seine Vorg\u00e4nger: Schon zu Release steht dem Spieler eine riesige Auswahl von 73 Charakteren zur Verf\u00fcgung. Auf 103 Stages mit mehr als 800 verschiedenen St\u00fccken f\u00fcr die musikalische Untermalung kann sich jeder Fan die Arena seines Herzens erschaffen. Optisch erinnert Ultimate stark an den Vorg\u00e4nger auf der Wii U, wurde grafisch allerdings noch einmal auf ein neues Level gehoben. Ein deutlich schnelleres Gameplay birgt neue Herausforderungen. Geschmeidige Texturen, beeindruckende Explosionen und knallige Farben sind das Aush\u00e4ngeschild des Pr\u00fcgelgames und im kommenden Switch-Ableger gut umgesetzt. Mit \u00bbSuper Smash Bros. Ultimate\u00ab erfindet Nintendo das Rad nicht neu, bietet den Fans der Reihe allerdings alles, was sie sich w\u00fcnschen, in einer erweiterten Variante f\u00fcr die Switch. W\u00e4hrend der letzten Direct wurde nun ein zus\u00e4tzlicher Modus angek\u00fcndigt, ohne weitere Informationen oder gar den Namen zu verraten \u2013 auch nicht auf der Gamescom. Ginge es nach den Fans, d\u00fcrfte ruhig der langersehnte Story-Modus in Ultimate wieder Einzug halten.<\/p>\n<p>\u00bbSuper Smash Bros. Ultimate\u00ab spielt sich im Grunde wie seine Vorg\u00e4nger. Alles eine Ecke sch\u00f6ner, strahlender und schneller. Wer noch nie eine Switch in den H\u00e4nden hielt oder bisher keine Ber\u00fchrungspunkte mit Smash hatte, wird in den ersten Matches gnadenlos untergehen. Weil Signature Moves nach wie vor aber nur einen B-Klick voraussetzen, werdet auch ihr schnell so richtig austeilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Steins;Gate Elite<br \/><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/steinsgate_mayuri_rain.jpg\" alt=\"Steins;Gate Elite\" width=\"40%\" \/>Mai 2017: Chiyomaru Shikura hat einen Entschluss gefasst. Mit einer vollst\u00e4ndig animierten Visual Novel will er wieder Schwung in die angestaubten Textbox-W\u00fcsten bringen. Das Problem: hohe Produktionskosten und lange Entwicklungszeiten. \u00bbWarum also nicht Animationsmaterial nehmen, was schon existiert?\u00ab, dachte sich Shikura. Doch dabei blieb ein Mann und dessen Charakterdesigns aus der urspr\u00fcnglichen Version des Sci-Fi-Adventures aus 2009 au\u00dfen vor: \u00bbBlack Rock Shooter\u00ab-Charakterdesigner Huke.<\/p>\n<p>Was die Fans erz\u00fcrnte, verspricht auf dem Papier zumindest einige Vorteile: ein gr\u00f6\u00dferes Gef\u00fchl von Dringlichkeit und ein Gegenmittel gegen die nach einigen Spielstunden einsetzende Langeweile. Anzocken konnten wir das Spiel jedoch nicht. F\u00fcr alle Neueinsteiger: \u00bbSteins;Gate Elite\u00ab dreht sich nach wie vor um die Zeitreisen des Wissenschaftlers Okabe Rintaro, nur wurden Hintergr\u00fcnden und Sprites halt mit den Animationssequenzen aus dem Anime ersetzt. Tats\u00e4chlich gibt es nur wenige Abweichungen zwischen den beiden Umsetzungen \u2013 beispielsweise kann Okabe im Spiel zu jedem Zeitpunkt sein Handy z\u00fccken. Gab es eine Animation noch nicht stammt sie wieder von Studio White Fox. Auf Seiten der Sprachausgabe ist Japanisch auch hier im Westen das Mittel der Wahl. Englische Untertitel lassen sich gl\u00fccklicherweise zuschalten. Uns erinnert \u00bbSteins;Gate Elite\u00ab jedenfalls stark an \u00bbSchool Days\u00ab, wo monotones Weiterdr\u00fccken der Dialoge zwangsl\u00e4ufig in einer Entscheidung m\u00fcndete, die dann v\u00f6llig unvorbereitet unter Zeitdruck gef\u00e4llt werden musste. Anderenfalls drohte eines der ber\u00fcchtigten Bad Endings.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Persona 3: Dancing in Moonlight \/ Persona 5: Dancing in Starlight<br \/><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Persona-5-Dancing-Star-Night-Bild-2.jpg\" alt=\"Persona 5: Dancing in Starlight\" width=\"40%\" \/>W\u00e4hrend Persona in Japan schon lange zu den Big Playern des JRPG-Business z\u00e4hlt, schaffte Atlus hierzulande erst mit \u00bbPersona 5\u00ab im letzten Jahr seinen gro\u00dfen Durchbruch. Das Spiel verkaufte sich in Deutschland wahnsinnig gut und l\u00f6ste Euphorie auch f\u00fcr die \u00e4lteren Teile der Serie aus. Ende des Jahres wird in Verbindung mit \u00bbPersona 3\u00ab und \u00bbPersona 5\u00ab ein weiterer Trend aus Fernost zu uns schwappen: Dancing- und Rhythmusgames! Mit \u00bbPersona 3 Dancing in Moonlight\u00ab und \u00bbPersona 5 Dancing in Starlight\u00ab kommen gleich zwei Tanzspiele auf den Markt.<\/p>\n<p>Die beliebtesten Charaktere der Serie rocken dabei zu coolen Songs die B\u00fchne. Fans des Franchises erkennen die Titelmusik sicher genau so schnell wie das Battle-Theme oder den Signature-Song der einzelnen Charaktere. Es liegt dann am Spieler, im richtigen Moment die angezeigten Tasten zu dr\u00fccken, um eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen. Wer sich geschickt anstellt, f\u00fcllt die Fever-Leiste am Boden und holt sich so einen zweiten Charakter als Tanzpartner dazu. Unz\u00e4hlige Lieder und Outfits lassen sich so mit der Zeit freischalten. Jede Figur hat au\u00dferdem eine kleine Geschichte zu erz\u00e4hlen und interagiert mit dem Spieler zwischen den einzelnen Tanzeinlagen.<\/p>\n<p>F\u00fcr unseren kurzen Probedurchgang auf der Gamescom fiel unsere Wahl auf \u00bbPersona 5: Dancing in Starlight\u00ab. Das Tanzspiel ist exakt, was man erwartet und macht trotzdem so richtig Spa\u00df. Da die Originalsprecher aus dem Game wieder herangeholt wurden und die Songs noch frisch im Ohr liegen, f\u00fchlten wir uns direkt wieder zur\u00fcckversetzt in das Spiel rund um Panther, Mona und Joker. Das Prinzip ist denkbar einfach: Charakter w\u00e4hlen, Song aussuchen und lostanzen! Die Tasteneingaben sind recht einfach und nach wenigen Runden habt ihr den Dreh raus. Aber irgendwie konnten wir trotzdem nicht unser A-Game abliefern, denn wir waren viel zu sehr abgelenkt von den Moves unseres Charakters.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Anime-Fans nicht Anime schauen oder Manga lesen, tun sie was? 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