{"id":12476,"date":"2017-08-29T12:07:25","date_gmt":"2017-08-29T10:07:25","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2017\/08\/29\/angezockt-das-sind-bandai-namcos-kommende-spiele-highlights-gamescom-2017\/"},"modified":"2024-01-09T20:21:22","modified_gmt":"2024-01-09T19:21:22","slug":"angezockt-das-sind-bandai-namcos-kommende-spiele-highlights-gamescom-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2017\/08\/29\/angezockt-das-sind-bandai-namcos-kommende-spiele-highlights-gamescom-2017\/","title":{"rendered":"Angezockt &#8211; Das sind Bandai Namcos kommende Spiele-Highlights (Gamescom 2017)"},"content":{"rendered":"<p><em>Wenn Anime-Fans nicht Anime schauen oder Manga lesen, tun sie was? Richtig, vermutlich zocken und darum geht es hier: Wir schnappen uns ein aktuelles Game und schreiben unsere Gedanken dazu nieder, um am Ende die Frage beantworten zu k\u00f6nnen, ob sich ein Kauf denn jetzt lohnt.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Egal ob an der Playstation 4, der Nintendo Switch, der Xbox One oder einem Handheld, es gibt wohl kaum einen Konsolenspieler, der noch nicht in den Genuss eines Spiels von Bandai Namco gekommen ist. Auch PC-Zocker werden mittlerweile von der Spielefabrik regelm\u00e4\u00dfig mit den beliebten Konsolenhits versorgt. Von Sword Art Online bis Tales of Zestiria: Gerade f\u00fcr Anime-Fans hat der Publisher einiges zu bieten. Auf der diesj\u00e4hrigen Animagic trumpfte Bandai Namco deshalb mit den Demos zu drei neuen Spielen, darunter Ni No Kuni II Revenant Kingdom, Little Witch Academia: Chamber of Time und Digimon Story: Cyber Sleuth Hacker&#8217;s Memory \u2013 sp\u00e4ter auf der Gamescom dann mit Sword Art Online: Fatal Bullet. Neben einem obligatorischen Tekken-Turnier mit den K\u00e4mpfern des siebten Teils der Serie wurde auch eine Demoversion von The Seven Deadly Sins: Knight of Britannia in einem Special-Panel gezeigt. Anzocken konnten wir das allerdings nicht. Wir lie\u00dfen uns davon nat\u00fcrlich nicht aufhalten und haben die anderen Pixelhelden nur umso mehr \u00fcber die Flimmerkisten gejagt. Doch der Reihe nach:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Little Witch Academia: Chamber of Time<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-12472\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Little-Witch-Academia-The-Witch-of-Time-and-the-Seven-Wonders_2017_05-28-17_002.jpg\" alt=\"Little Witch Academia: Chamber of Time\" width=\"40%\" \/>Basierend auf dem Kurzfilm aus dem Jahr 2013 steuert man die Protagonistin Atsuko Kagari in einer mehr 2D- als 3D-Welt durch die Hallen der Luna Nova Magical Academy. Unterst\u00fctzt von zwei Freundinnen rennt man durch die Side-Scrolling-Welt und erledigt mithilfe von Zauberkr\u00e4ften magische Kreaturen. Mit h\u00fcbsch gezeichneten Charakteren, netten Laufanimationen, sowie coolen Cutszenes bei starken Attacken und passenden Hintergr\u00fcnden liegt das Spiel eine gute Grundlage, den Spieler f\u00fcr sich zu gewinnen. Davon einmal abgesehen, diente die Grafik wohl eher dem Zweck \u00fcber die sonst fehlende Spieldynamik hinwegzuhelfen. Das Spiel ist f\u00fcr mich auf Seiten des Gameplays n\u00e4mlich nicht unbedingt mehr als ein besserer Pausenf\u00fcller mit dem Flair eines Handygames. Nach dem Kampf gegen den Ebenenboss in Form eines riesigen Steingolems, ob nun gewonnen oder verloren, erh\u00e4lt der Spieler eine gewisse Anzahl an Erfahrungspunkten und ein paar Klimperm\u00fcnzen zur Belohnung. An diesem Punkt endet dann auch die Demo und es bleibt abzuwarten, ob das Spiel doch ein gr\u00f6\u00dferer Hit wird. Ein humorgetriebenes Dialog-Feuerwerk \u00e0 la South Park: Der Stab der Wahrheit mit typischem Trigger- statt F\u00e4kal-Humor w\u00e4re sicher nicht nur f\u00fcr Fans der Serie interessant.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ni No Kuni II Revenant Kingdom<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-12473\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/NnK2-Nov-10.jpg\" alt=\"Ni No Kuni II Revenant Kingdom\" width=\"40%\" \/>Vor sechs Jahren schon begeisterten Level-5 und Studio Ghibli in einer einmaligen Kooperation mit der m\u00e4rchenhaften Geschichte des Vorg\u00e4ngers. Anfang 2018 soll nun im zweiten Teil auch ohne die Unterst\u00fctzung des legend\u00e4ren Animationsstudios das Gameplay verzaubern. So viel sei schon mal vorweggenommen: In der Demo waren zwei Abschnitte spielbar. Einmal der Kampf gegen den geh\u00f6rnten Affen Thogg, der den Thronanw\u00e4rter auf die Probe stellt, und einmal gegen den Drachen Longfang, dem Herrn der Flammen, der in seinem K\u00f6nigreich Amok l\u00e4uft. Bevor es jedoch gegen Thogg geht, bekommt der Testspieler noch die Gelegenheit etwas die Welt und deren Bewohner kennenzulernen. Sowohl die Umgebung als auch die Charaktere sind einzeln ein Hingucker. Zusammen harmonisieren jedoch die weichgezeichneten Charaktere mit immer noch starken Ghibliz\u00fcgen und die harte Umgebung aber wenig und das Gef\u00fchl eines Fremdk\u00f6rpers im Bild \u00fcberwiegt doch stark. Das Kampfsystem ist hingegen \u00fcberragend umgesetzt. Elementarskills sind ebenso Bestandteil wie auch der kalte Stahl der Klinge und magische Kugeln, die sich einzeln abschie\u00dfen lassen oder aufgeladen als Kugelgewitter auf den Gegner niederhageln. Skillpunkte werden als Diamanten \u00fcber der HP-Leiste angezeigt und durch einfaches Kn\u00fcppel auf den Gegner aufgeladen. Es ben\u00f6tigt einiges an Geschick und Fingerfertigkeit, um mit den vielen Befehlen, die \u00fcber den gesamten Controller verteilt sind, klarzukommen und den Gegner zu filetieren statt selber nicht als Hauptgang zu enden. Unterst\u00fctzt wird der Held von kleinen Elementargeistern, den sogenannten Higgledys. Bis zu zehn St\u00fcck eines Typs und vier Arten insgesamt helfen durch Angriffs- und Verteidigungsboosts, Heilung sowie Immunit\u00e4t gegen Elementarschaden. Dabei haben sie allerdings eine k\u00fcrzere Halbwertszeit als Butter in der prallen Sonne, denn sie werden von gegnerischen Angriffen genauso getroffen wie unser angehender K\u00f6nig \u2013 durch regelm\u00e4\u00dfige Vermehrung auf dem Schlachtfeld aber ein ertr\u00e4glicher Verlust. Wenn jetzt noch eine gute Story hinzukommt, ist der Weg zu einem w\u00fcrdigen Nachfolger des beliebten ersten Teils mehr als nur geebnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Digimon Story: Cyber Sleuth Hacker&#8217;s Memory<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-12474\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Digimon-Story-Cyber-Sleuth-Hackers-Memory_2017_03-21-17_028.jpg\" alt=\"Digimon Story: Cyber Sleuth Hacker's Memory\" width=\"40%\" \/>Bisher hatte ich bei jedem der Spiele mehr oder weniger objektive Punkte anzuf\u00fchren, doch diesmal st\u00f6rt mich eindeutig das Gesicht des Protagonisten, das eher auf Fahndungsplakate geh\u00f6rt als auf den Titelbildschirm. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass er f\u00fcr ein Verbrechen gesucht wird, das er nicht begangen hat, und aus dem Verborgenen nun seiner Bestimmung nachkommt: dem Hacken. Gehackt wird mittels Monstern der digitalen Welt \u2013 allgemein bekannt unter dem Namen Digimon. Nachdem nun also der Sitzplatz im Internet-Caf\u00e9 gefunden wurde, hat der Spieler in der Demo nun die Auswahl zwischen zwei Quests. In unserem Fall sollte Hacksor-kun ein Kraftwerk wieder zum Laufen bringen, wozu eine bestimmte Konsole ausfindig gemacht werden musste. Umst\u00e4ndliche Laufwege und die durch die Demo beschr\u00e4nkte Spielzeit haben es aber leider nicht m\u00f6glich gemacht, diese Quest abzuschlie\u00dfen. Nichtsdestotrotz konnten wir uns im Digilab \u2013 dem Ausgangspunkt unserer digitalen Aktivit\u00e4ten \u2013 umsehen: Im Online-Kolosseum lassen sich Mehrspielerpartien austragen, an der Heilstation eine Verschaufspause einlegen, die Digifarm dient dem Training und der Suche nach neuen Missionen, Mirei hilft bei Problemen und mittels Digibank wird das Team verwaltet. Au\u00dferdem lassen sich G\u00fcter f\u00fcr die Farm erwerben sowie alte Missionen erneut spielen. In der digitalen Welt kommt es dann frei nach dem Motto unverhofft aber oft den bereits beim Spielen der Demo leicht nervigen&nbsp;Zufallsk\u00e4mpfen. Die K\u00e4mpfe sind rundenbasiert und auch ansonst sehr einfach gehalten: Die Kampfanimation erinnert an ein Pok\u00e9mon f\u00fcr die Heimkonsole und im Kampf selber hatten wir die Qual der Wahl zwischen Angriffsman\u00f6vern, dem Einsatz von Gegenst\u00e4nden und den bekannten Vermeidungsstrategien wie Flucht &amp; Verteidigung. Nach gewonnenem Kampf erhalten immerhin alle Digimon, die sich momentan im Team befinden, Erfahrungspunkte. Positiv fiel uns schon in der Demoversion die enorme Anzahl an Digimon auf. Ob das schon alles war, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sword Art Online: Fatal Bullet<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-12475\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Sword-Art-Online-Fatal-Bullet_2017_08-18-17_004.jpg\" alt=\"Sword Art Online: Fatal Bullet\" width=\"40%\" \/>Aincrad ist bereits abgefr\u00fchst\u00fcckt, Alfheim Online schon l\u00e4ngst aufgetischt \u2013 Gun Gale Online ist der neue hei\u00dfe Schei\u00df. Durch diese trotz des Anime-Stils d\u00fcsteren und bedrohlichen, aber schlauchigen Spielwelt gilt es sich durchzuballern und so viele Drops mitzunehmen, wie nur irgendwie m\u00f6glich \u2013 Borderlands l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. In dieser ersten Testversion zogen wir nun mit zwei Charaktere durch die Welt. Scharfsch\u00fctzin Sinon ist mit verschiedenen Munitionsarten und Schusstechniken bestens f\u00fcr die kristallenen Skorpione in der zerst\u00f6rten W\u00fcstenlandschaft ger\u00fcstet. Noch dazu ist sie ein ziemlicher Schussfang und mit einem Schnellschritt auch mit der gro\u00dfen Wumme im Anschlag \u00fcberraschend dynamisch unterwegt. Schnell zur Maschinenpistole gewechselt, spratzt das SMG aus n\u00e4chster N\u00e4he ordentliche Schadenszahlen auf den Bildschirm. Doch wer trotz dessen Heilf\u00e4higkeiten nicht die D\u00e4cher im Blick beh\u00e4lt, wird dennoch schnell das Zeitliche segnen. Kirito verschl\u00e4gt es in ein mit aggressiven Robotern gef\u00fclltes Fabrikgel\u00e4nde. Der Nachteil: Der schwarze Schwertk\u00e4mpfer kann immer noch nicht von seinen Einh\u00e4ndern lassen. Kein Problem allerdings, denn mit einem Greifhaken ausgestattet zieht er sich schnell aus der Misere. Haben ihn dann Erste-Hilfe-Kits wieder hochgeheilt und wurde zur Sicherheit gleich noch eine Granate hinterhergeworfen, st\u00fcrmt er mit seinem ikonischen Dual-Arts-Angriff direkt einige Meter spiralf\u00f6rmig in seine Gegner und bet\u00e4ubt sie anschlie\u00dfend mit einer anderen F\u00e4higkeit. Fliegende Drohnen zwingen ihn dann allerdings doch zum Einsatz seiner Pistole, die er zwar l\u00e4ssig einh\u00e4ndig nachladen kann, allerdings keine wirkliche Alternative zum Laserschwert ist. Kurzweilig hat uns Sword Art Online: Fatal Bullet also schon mal ordentlich Laune gemacht, bis zum Start Anfang 2018 auf Playstation 4, Xbox One und Steam z\u00e4hlt jetzt vor allem der Langzeitspielspa\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein pers\u00f6nliches Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Mag bei Little Witch Academia noch die Frage des Humors und des Preissegments entscheidend sein, punktet der neue Digimon-Ableger vor allem mit Masse statt Klasse. Beide Spiele erscheinen schon wenige Monate nach Japan-Release Anfang 2018 bei uns in Europa. Ziemlich sicher wird in meinem Einkaufskorb jedoch Ni No Kuni II landen, das sich im Januar auf seinen weltweiten Siegeszug begibt. Bis dahin ist jedenfalls noch Zeit f\u00fcr mich, mir mit dem Vorg\u00e4nger das Warten zu verk\u00fcrzen. Sword Art Online: Fatal Bullet ist trotz Standard-Gameplay \u00fcberraschend dynamisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Anime-Fans nicht Anime schauen oder Manga lesen, tun sie was? 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