{"id":12423,"date":"2017-07-31T07:29:06","date_gmt":"2017-07-31T05:29:06","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2017\/07\/31\/playlists-episode-10-die-musikalischen-highlights-der-sommerseason-2017\/"},"modified":"2023-12-16T22:16:39","modified_gmt":"2023-12-16T21:16:39","slug":"playlists-episode-10-die-musikalischen-highlights-der-sommerseason-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2017\/07\/31\/playlists-episode-10-die-musikalischen-highlights-der-sommerseason-2017\/","title":{"rendered":"Playlists &#8211; Episode 10: Die musikalischen Highlights der Sommerseason 2017"},"content":{"rendered":"<p><em>Von brandneuen Tracks \u00fcber hei\u00dfe Newcomer: Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch Artikel f\u00fcr Artikel Animemusik auf die Ohren haut.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eine neue Season, eine neue Playlist \u2013 und damit willkommen zur aufrufsschw\u00e4chsten Kolumnen-Reihe bei Anihabara. Tja, J-Pop hat es wahrlich nicht leicht im Land des Schnitzels und des Sauerkrauts. In einer Umfrage der Dokomi, wof\u00fcr das Eintrittsgeld ausgegeben werden soll, landete J-Music zuletzt auf den hinteren Pl\u00e4tzen hinter \u00fcberteuerten Fressbuden. Vielleicht liegt es allerdings auch an meinem Musikgeschmack, denn zumindest diese Season landeten die Songs meiner Auswahl in internationalen Beliebtheitsumfragen ebenfalls auf den hinteren Pl\u00e4tzen. M\u00f6glicherweise ist das aber auch gut so. Denn dadurch gibt es anstelle des hundertsten Techno-Geballers von Hiroyuki Sawano einiges zu entdecken \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tia &#8211; Deal with the devil<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Gvs54qwxvq0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Kakegurui<\/p>\n<p>Album: nur Singlerelease<\/p>\n<p>Genre: J-Pop, Jazz<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #35 (04.09.2017) (4 Wochen)<\/p>\n<p>Wer ist eigentlich Tia? Tia ist das neue M\u00e4dchen von Supercells Star-Komponist Ryo. Sein Stil ist ein sentimentaler J-Pop, der immer mal wieder jazzigere oder lebhaftere T\u00f6ne anschl\u00e4gt, und genau solche Songs singt die 21-J\u00e4hrige jetzt f\u00fcr ihn. Entdeckt hat er sie beim Schauen ihres Livestreams auf der japanischen Video-Plattform Nico Nico Douga, als sie zwei Jahre vor ihrem Schulabschluss stand. Vermutlich kennt ihr sie als S\u00e4ngerin von Heart Realize \u2013 dem sentimentalen Ending von Noragami. Jedenfalls zur\u00fcck zum Thema: Deal with the devil ist ein toller Jazz-Song. Und ich mag Jazz. Allein die Variation an Instrumenten \u2013 Kontrabass, Trompete, Klavier, Saxophone, Posaune, Schlagzeug. Fast jedes Jazz-Instrument, was mir so spontan einfallen w\u00fcrde, ist dabei und Tias Qualit\u00e4ten als Jazz-Diva werde ich k\u00fcnftig auch sicher nicht mehr in Frage stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angela &#8211; Zenryoku\u2606Summer!<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/weiAd2TfEOA\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Aho Girl<\/p>\n<p>Album: Beyond (2018)<\/p>\n<p>Genre: J-Pop<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #29 (17.07.2017) (7 Wochen)<\/p>\n<p>WARNUNG: Der nachfolgende Titel gef\u00e4llt h\u00f6chstwahrscheinlich niemandem so wirklich. Warum ist er dann trotzdem in dieser Liste gelandet? Kritische Stimmen unter euch w\u00fcrden sagen, ich mag einfach Atsukos recht tiefe Gesangsstimme. Und so ist es auch. Startet man den Song allerdings, singt eine \u00fcberdrehte Atsuko passend zum Anime (und zum Sommer) ungewohnt hoch. Dann kommt allerdings schnell der Pre-Chorus und ihre tiefe Stimme feiert eine unbehagliche R\u00fcckkehr. Nur damit im Refrain mit Atsukos typisch langgezogenen T\u00f6nen alles so wirkt, als w\u00e4re nichts gewesen. Man kann es einfach nicht anders sagen: Dieser Song ist einfach d\u00e4mlich. Allerdings in so einem hohen Ma\u00dfe, dass es wieder lustig ist. Stellt es euch einfach wie den hundertsten spanischen Sommer-Hit vor \u2013 eigentlich will ihn keiner h\u00f6ren, aber trotzdem summt man jedes Mal mit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frederic &#8211; Kanashii Ureshii<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/vn7vfza-6fQ\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Love &amp; Lies<\/p>\n<p>Album: Togenkyo (2017)<\/p>\n<p>Genre: J-Pop, J-Rock<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #14 (28.08.2017) (5 Wochen)<\/p>\n<p>Ich geb&#8217;s zu. Ich bin leicht zu beeindrucken. Eine Taiko-Trommel und etwas Geklatsche im Refrain sind f\u00fcr mich offenbar schon au\u00dfergew\u00f6hnlich genug, einem Song einen Platz in dieser Liste zu geben. H\u00f6rt man dann aber noch einmal genau hin, fallen zwei Dinge auf, die mich wohl zu diesem Schritt verleitet haben. Zuerst w\u00e4re da ein ordentlich tiefer Bass im Hintergrund, den Koji Mihara spielt. Sein Zwillingsbruder Kenji Mihara ist derjenige, der Kanashii Ureshii \u2013 auf Deutsch Ungl\u00fccklich Gl\u00fccklich \u2013 singt. Aber da ist noch eine Stimme und diese Stimme singt noch ein ordentliches St\u00fcckchen h\u00f6her, klingt aber total \u00e4hnlich. Ist es Kenji? Wahrscheinlich Koji? Man wei\u00df es nicht. Wenn ihr die Gruppe \u00fcbrigens nicht auf dem Schirm habt, seid ihr nicht die Einzigen. Aus Animes kennt man sie nicht, aber diese fr\u00f6hliche Melodie gepaart mit dem wehleidigen Gesang wie schon <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PCp2iXA1uLE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bei Deb\u00fct-Album Oddloop<\/a> hinterl\u00e4sst Eindruck. Vervollst\u00e4ndigt wird das Trio von Gitarrist Ryuji Akagashira.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mio Yamazaki &#8211; Noise<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/MExUl7kouk0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Hell Girl: Fourth Twilight<\/p>\n<p>Album: choice (2017)<\/p>\n<p>Genre: J-Pop, J-Rock<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #24 (24.07.2017) (5 Wochen)<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie es mit euch aussieht, aber nach den drei Songs brauche ich definitiv was zum Runterkommen. Gut, dass unser letzter Titel Noise entgegen seines Namens weniger aufbrausend ist. Es handelt sich um eine typische moderne Ballade mit Schlagzeug, Gitarre und Bass. Nichtsdestotrotz ist Hell Girl immer noch ein Horror-Anime und irgendwo muss das auch verarbeitet sein, stimmt&#8217;s? Daher dreht S\u00e4ngerin Mio im Refrain mit Geigen und Pianoanschl\u00e4gen im Hintergrund erst richtig auf und verleiht dem St\u00fcck seinen wuchtig mysteri\u00f6sen Charme. Die wellenf\u00f6rmigen Betonungsmuster verst\u00e4rken dieses Gef\u00fchl noch zus\u00e4tzlich. Definitiv ein gelungener Einstand der vierk\u00f6pfigen Band ins Anison-Business.<\/p>\n<p><strong>Wie gef\u00e4llt euch die Auswahl? Sind eure Lieblinge dabei?<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von brandneuen Tracks \u00fcber hei\u00dfe Newcomer: Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch Artikel f\u00fcr Artikel Animemusik auf die Ohren haut.<\/p>\n","protected":false},"author":100,"featured_media":12422,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"episode_type":"","audio_file":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","filesize_raw":"","footnotes":""},"categories":[991],"tags":[1028],"class_list":["post-12423","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-playlists","tag-musik"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/100"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12423"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12423\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23729,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12423\/revisions\/23729"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12422"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}