{"id":11037,"date":"2016-09-29T12:01:05","date_gmt":"2016-09-29T10:01:05","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2016\/09\/29\/on-tour-connichi-2016\/"},"modified":"2023-12-26T02:52:42","modified_gmt":"2023-12-26T01:52:42","slug":"on-tour-connichi-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2016\/09\/29\/on-tour-connichi-2016\/","title":{"rendered":"On Tour: Connichi 2016"},"content":{"rendered":"<p><em>On Tour ist die Sammelkategorie f\u00fcr Reiseberichte von Teammitgliedern zu allen relevanten Conventions und Events, zu denen wir uns auf den Weg gemacht haben. Vielleicht ist ja auch etwas f\u00fcr euren n\u00e4chsten Ausflug dabei.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-11026\" style=\"float: left; margin-right: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cs3J65_XYAABFH7.jpg\" alt=\"Schlange\" width=\"40%\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cs3J65_XYAABFH7.jpg 2000w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cs3J65_XYAABFH7-300x200.jpg 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cs3J65_XYAABFH7-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cs3J65_XYAABFH7-768x512.jpg 768w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cs3J65_XYAABFH7-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cs3J65_XYAABFH7-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cs3J65_XYAABFH7-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/>Die Connichi d\u00fcrfte den meisten Anime- und Mangafans bereits ein Begriff sein, denn sie ist eine der bekanntesten deutschen Conventions \u00fcberhaupt. J\u00e4hrlich findet sie mit \u00fcber 25.000 Besuchern einen riesengro\u00dfen Anklang. Lohnt sich ein Besuch oder k\u00f6nnen 25.000 irren?<\/p>\n<p><strong>Nach der Con ist vor der Con<\/strong><\/p>\n<p>Bereits vor der Con ist einiges los. Wer ein <strong>Ticket<\/strong> haben wollte, musste dieses bereits Monate vor der Convention kaufen. Am schnellsten vergriffen ist \u00fcbrigens im Regelfall der Samstag \u2013 wenn ihr der Connichi also einen Besuch abstatten wollt, solltet ihr den Vorverkaufsstart besser im Auge haben. Sollte es dann aus irgendwelchen Gr\u00fcnden nicht klappen, habt ihr noch die M\u00f6glichkeit, ein Ticket vor Ort zur erwerben. Aber auch diese sind schnell vergriffen und ihr m\u00fcsst euch entsprechend fr\u00fch anstellen.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfer. Vielf\u00e4ltiger. Besser?<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-11027\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/filmconfect.jpg\" alt=\"Filmconfect-Stand\" width=\"40%\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/filmconfect.jpg 518w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/filmconfect-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/>Besonders aufgefallen ist mir im Vergleich der Vorjahre, dass die Connichi auf <strong>Familie<\/strong> setzt. Viele Besucher waren bereits dabei, als die Connichi noch in den Kinderschuhen steckte \u2013 die Con findet bereits seit 2002 statt. Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch immer mehr Familien die Con besuchen, und genau f\u00fcr diese hat sich die Orga etwas Besonderes \u00fcberlegt. Neben Eltern- und Kindertickets gab es auch erstmals eine Spielecke f\u00fcr die Kleinen, in der diese toben und die Eltern sich etwas ausruhen oder eben selbst ihr eigenes Kind entdecken konnten, denn aus dem B\u00e4llebecken ragten nicht nur Kinderk\u00f6pfe.<\/p>\n<p>Vor allem aber die vielen deutschen <strong>Anime-, Manga- und Games-Publisher<\/strong> lie\u00dfen es sich nicht entgehen, f\u00fcr ihre Fans Vorort zu sein. Besonders erw\u00e4hnenswert: Die Neuerscheinungen, die sie auf die Convention bereits vor offiziellem Verkaufsstart mitbrachten. Kaz\u00e9 hatte beispielsweise den brandneuen Detektiv Conan-Movie im Gep\u00e4ck, Egmont auf der anderen Seite die beiden ersten B\u00e4nde des Shoujo-Manga Rainbow Days. Und wer nicht nur Blu-ray-H\u00fcllen und B\u00fccherr\u00fccken anstarren wollte, konnte sich im Crunchyroll-Kino aktuelle Sommerseason-Titel ansehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-11028\" style=\"float: left; margin-right: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-scaled.jpg\" alt=\"Videospiele aus Japan\" width=\"40%\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-scaled.jpg 2560w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-300x200.jpg 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-768x512.jpg 768w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7495-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/>Und da wir gerade so sch\u00f6n beim Thema sind \u2013 der <strong>H\u00e4ndlerraum<\/strong> durfte nat\u00fcrlich auch nicht fehlen. Was ich als Gedr\u00e4nge in Erinnerung hatte, entpuppte sich diesmal doch als recht angenehme Shoppingtour. Trotz des Regens am Samstag, der viele in die Halle gelockt hat, konnte man sich relativ stressfrei bewegen. Die H\u00e4ndlerraume selbst waren r\u00e4umlich von den Publisherangeboten getrennt. Statt Blu-rays, DVDs und Manga gab es dort Sammelfiguren, importierte Videospiele, Cosplayzubeh\u00f6r und allerlei aus Japan. Auch beliebt: Die Bring &amp; Buy-Sektion \u2013 der Flohmarkt der Connichi. Besucher ohne Tickets konnten sich dabei ebenfalls auf eine kleine Einkaufstour begeben.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen versch\u00e4rfte Waffenregeln den Spa\u00df tr\u00fcben?<\/strong><\/p>\n<p>Auch die Connichi sprang wieder auf die Beliebtheit der<strong> Matsuri<\/strong> auf, welches den Con-Innenhof mit Wunderkerzen, Yukatas und Festspielst\u00e4nden in die Stimmung eines japanischen Festes versetzte. Von Kimono-Accessoires bis zu typisch japanischen Festival-Speisen wie Kakigori \u2013 Crushed Ice mit Sirup und Sahne: Das i-T\u00fcpfelchen war jedoch das Feuerwerk, das am Freitag- und Samstagabend stattfand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-11029\" style=\"float: right; margin-left: 2%;\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7505-scaled.jpg\" alt=\"TCG-Raum\" width=\"40%\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7505-scaled.jpg 2560w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7505-300x200.jpg 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_7505-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/>An den <strong>versch\u00e4rften Waffenregeln<\/strong> dieses Jahr scheideten sich dann die Geister. F\u00fcr den ein oder anderen Cosplayer, der viel Zeit in die Herstellung in Waffenzubeh\u00f6r f\u00fcr sein Cosplay gesteckt hat, sicherlich \u00e4rgerlich, f\u00fcr die allgemeinen Besucher aber doch eher beruhigend.<\/p>\n<p>Ein Minuspunkt dieses Jahres neben dem Wetter war f\u00fcr mich die <strong>Programmvielfalt<\/strong>. Gefehlt haben J-Pop-Acts \u00e0 la Faylan, Angela und Co. Generell fand ich das Programm dieses Jahr daher etwas mager oder zeitlich unvorteilhaft gelegt. Gerne h\u00e4tte ich mir beispielsweise die AMV-Nacht angesehen, die getreu dem Namen erst um 22 Uhr anf\u00e4ngt. Nach vierst\u00fcndiger Anreise entschieden wir uns aber, lieber zur\u00fcck zur Ferienwohnung zu fahren. Ansonsten war alles beim Alten: Es fanden zum Beispiel wieder einige Workshops statt, von denen ich auch einen besuchte \u2013 dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-11030\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/taiko1.png\" alt=\"Utsumi Ikko &amp; Yuta Toshihiro\" width=\"800\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/taiko1.png 800w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/taiko1-300x75.png 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/taiko1-768x192.png 768w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/taiko1-600x150.png 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Kennt ihr das? Diese lauten Trommelger\u00e4usche, die euch das Gef\u00fchl geben, euch w\u00fcrde gleich das Trommelfell platzen? Die Ger\u00e4usche, die euch morgens zum Sch\u00fctzenfest aus dem Schlaf rei\u00dfen? Auch auf der Connichi wurde dieses Jahr wieder f\u00fcr viel L\u00e4rm gesorgt.<\/p>\n<p>Als ich den Saal betrat, war ich dann doch \u00fcberrascht, dass es auch anders geht. Yuta Toshishiro und Utsumi Ikko sind extra aus Japan angereist, um uns an der Kunst des japanischen <strong>Taikotrommelns<\/strong> teilhaben zu lassen. Ja, Kunst, denn was ich zu h\u00f6ren bekam, wusste mich zu begeistern. Kein Wunder, denn Yuta Toshishiro ist ein Ausnahmetalent, das bereits in seiner fr\u00fchen Jugend entdeckt wurde. Sein Taikospiel wirkt weich, fast beruhigend, typisch japanisch eben. Es er\u00f6ffnet sich praktisch eine neue Welt des Trommelspiels vor einem. Also werft eure Vorurteile \u00fcber Bord und schnuppert mal rein, wenn die n\u00e4chste Gelegenheit kommt!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-11031\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/samurai.png\" alt=\"Samurai-Schwertkampf\" width=\"800\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/samurai.png 800w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/samurai-300x75.png 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/samurai-768x192.png 768w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/samurai-600x150.png 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Lebendige und zeitgem\u00e4\u00dfige Handlungen: Darum geht es beim Kabuki, welches sich in Japan seit dem 17. Jahrhundert als Pendant zu den damals verbreiteten kom\u00f6dischen Theaterst\u00fccken gro\u00dfer Beliebtheit erfreut. Wilde Kost\u00fcme und spannende <strong>Schwertk\u00e4mpfe<\/strong> sind dabei nach wie vor Markenzeichen, auch wenn die Darsteller die echten Klingen l\u00e4ngst gegen Attrappen getauscht haben.<\/p>\n<p>In diesem St\u00fcck der Schauspielgruppe um Shinoda Chikako, Isao Ito und Norimichi Shiozawa war das genauso. Als der junge Krieger in strahlendem Wei\u00df, die wehrhafte Sch\u00f6nheit mit F\u00e4chern bewaffnet und der D\u00e4mon, der ihnen nach dem Leben trachtet, pr\u00e4sentierten sie an allen drei Tagen auf Kassels B\u00fchnen wie leicht es aussehen kann, eine Horde an Gegnern loszuwerden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-11032\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fotografie1.png\" alt=\"Cosplayfotografie f\u00fcr Anf\u00e4nger\" width=\"800\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fotografie1.png 800w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fotografie1-300x75.png 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fotografie1-768x192.png 768w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fotografie1-600x150.png 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Was reizt Frauen nur so an Yaoi? Wie mache ich mir ein Bentou? Wie style ich meine Cosplayper\u00fccke? \u2013 Themen, die Mann, Frau und Cosplayer seit jeher interessieren. Mich pers\u00f6nlich spricht das Thema Fotografie sehr an und auch daf\u00fcr gab es einen Workshop. Dieser hie\u00df&nbsp;<strong>Cosplay-Fotografie f\u00fcr Anf\u00e4nger<\/strong>. Und wie der Name bereits vermuten l\u00e4sst, wurden die Grundlagen der Fotografie erkl\u00e4rt. Wer mit Worten wie ISO-Wert, Belichtungszeit oder Blende nichts anfangen konnte, wurde hier erleuchtet.<\/p>\n<p>Geleitet wurde der Workshop vom gelernten Fotografen Bartosch-Matthias Kaletha (BMK-Photography) mit Unterst\u00fctzung seiner Assistentin Blakkrose Cosplay. Neben der Grundfunktionsweise einer Spiegelreflex kam auch die perfekte Location zur Sprache, denn die kann sich \u00fcberall verstecken. Und wie gehe ich mit belebten Orten beim Fotografieren um? Tja, da schafft Absperrband Abhilfe. Und was muss immer dabei sein? Definitiv Wechselakkus. Fragen und Ausprobieren waren ebenso erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-11033\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/wcs.png\" alt=\"WCS\" width=\"800\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/wcs.png 800w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/wcs-300x75.png 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/wcs-768x192.png 768w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/wcs-600x150.png 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Cosplaywettbewerbe gibt es heutzutage einige, doch einer davon ist von ganz besonderer Bedeutung. Ich spreche nat\u00fcrlich vom WCS \u2013 dem <strong>World Cosplay Summit<\/strong>.<\/p>\n<p>Der WCS wurde 2003 vom japanischen Fernsehsender TV Aichi ins Leben gerufen. Ein Team k\u00e4mpft sich durch mehrere Vorentscheide, um gegen 21 andere L\u00e4nder in Japan im Cosplaywettbewerb in Nagoya anzutreten. Der deutsche Vorentscheid findet seit 2004 im Rahmen der Connichi statt. Dazu geh\u00f6rt auch immer eine B\u00fchnenperformance.<\/p>\n<p>Aber bevor ich euch nun mit einem langeweiligen Roman zur Entstehungsgeschichte zutexte, kommen wir lieber zum Wesentlichen: Die Gewinner, die uns 2017 beim World Cosplay Summit vertreten, hei\u00dfen Kasselfornia Girls. Sie \u00fcberzeugten die Cosplayer-Jury mit ihren Kost\u00fcmen zu Amaimon und Mephisto aus Ao no Exorcist. Wir w\u00fcnschen ihnen nat\u00fcrlich viel Gl\u00fcck!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-11034\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/pochi.png\" alt=\"Pochi Award 2016\" width=\"800\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/pochi.png 800w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/pochi-300x75.png 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/pochi-768x192.png 768w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/pochi-600x150.png 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Seit 2012 fester Bestandteil konnten dieses Jahr zum f\u00fcnften Mal Lizenzinhaber ihren <strong>besten Titel<\/strong> in insgesamt f\u00fcnf Kategorien zur Wahl stellen lassen. Dabei entscheidet zur H\u00e4lfte die Jury und zur H\u00e4lfte die Fans \u00fcber eine Online-Absimmung, wer den begehrten Glas-Ph\u00f6nix mit nach Hause nimmt. Dazu kommt dieses Jahr zum dritten Mal der Ehrenpreis, der einer Institution, einer Personengruppe oder einem Individuum verliehen wird, die sich herausragend f\u00fcr Anime, Manga und Japankultur in Deutschland eingesetzt hat.<\/p>\n<p>Auch 2016 nahm Tokyopop wieder beide Manga-Auszeichnungen zur\u00fcck mit ins Verlagshaus nach Hamburg. Alle weiteren Gewinner haben wir hier f\u00fcr euch einmal aufgelistet:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bester Anime-Film:<\/strong> Dragonball Z: Kampf der G\u00f6tter (Universum Anime) (28,94%)<\/li>\n<li><strong>Beste Anime-Serie: <\/strong>No Game No Life (KSM) (23,06%)<\/li>\n<li><strong>Bester nationaler Manga: <\/strong>Sternensammler (Tokyopop) (31,57%)<\/li>\n<li><strong>Bester internationaler Manga: <\/strong>Hiyokoi (Tokyopop) (27,51%)<\/li>\n<li><strong>Bestes Videospiel: <\/strong>Deponia Doomsday (Daedalic) (30,59%)<\/li>\n<li><strong>Ehrenpreis:<\/strong> Steffi Holzer und Lars Erbst\u00f6\u00dfer (Gr\u00fcnder: Animania und Anime House)<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-11035\" src=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/shinji1.png\" alt=\"Shinji Schneider\" width=\"800\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/shinji1.png 800w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/shinji1-300x75.png 300w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/shinji1-768x192.png 768w, https:\/\/anihabara.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/shinji1-600x150.png 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Die Connichi findet bereits zum f\u00fcnfzehnten Mal statt. Und wer darf da nicht fehlen? Shinji Schneider nat\u00fcrlich. Der <strong>Anime-Komiker<\/strong>, der \u00fcbrigens trotz weit verbreiteten Vorurteil und k\u00fcrzlich herausgebrachter DVD nicht von seiner Kunst leben kann, tourt regelm\u00e4\u00dfig von Convention zu Convention und verbraucht dabei seit einigen Jahren seine gesamten Urlaubstage.<\/p>\n<p>Seine Mischung aus Comedy, Coversongs und Musik unterhielt auch dieses Mal das Publikum. Mit dabei sein neues Programm <em>Dekade.nt<\/em>, das er nach eigenen Angaben erst kurz vor der Con geschrieben hat. Darin parodiert er Ver\u00e4nderungen in der Szene, das \u00c4lterwerden und allgemein seine Erlebnisse auf Cons. Der Satz \u201eKeine Ahnung, bin nur Helfer. Frag \u2018nen Orga.\u201c verfolgt ihn zum Beispiel \u00fcberall. Bei den ganzen Con-Erz\u00e4hlungen blieb dann kaum noch Zeit f\u00fcr seine sonst so typischen Witze \u00fcber Anime und Games. Die Zugabe gab\u2018s trotzdem.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>On Tour ist die Sammelkategorie f\u00fcr Reiseberichte von Teammitgliedern zu allen relevanten Conventions und Events, zu denen wir uns auf den Weg gemacht haben. 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