{"id":10959,"date":"2016-09-10T13:44:37","date_gmt":"2016-09-10T11:44:37","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2016\/09\/10\/playlists-episode-8-balladenhaft-weiblich\/"},"modified":"2023-12-16T22:14:19","modified_gmt":"2023-12-16T21:14:19","slug":"playlists-episode-8-balladenhaft-weiblich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2016\/09\/10\/playlists-episode-8-balladenhaft-weiblich\/","title":{"rendered":"Playlists &#8211; Episode 8: Balladenhaft &#8211; Weiblich"},"content":{"rendered":"<p><em>Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch 15 Minuten lang Animemusik auf die Ohren haut. Das Beste daran: M\u00f6gt ihr ein Lied aus der Playlist, m\u00f6gt ihr wahrscheinlich alle, denn bei jeder Folge ist ein einheitliches Thema vorgegeben.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Schon lange wollte ich diese Playlist mit Nagi Yanagi, Lia, Konomi Suzuki und LiSA als Interpreten schreiben, den Ansto\u00df hat dann letztendlich der kommende Shortcuts-Podcast zum Thema Soundtrackkomponisten gegeben. Also: Heute wird es nach der rockigen letzten Ausgabe wieder etwas emotionaler mit einigen der besten weiblichen Stimmen, die Japan zu bieten hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nagi Yanagi \u2013 Tokohana<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/rutube.ru\/play\/embed\/7004504?isFullTab=true&#038;ref=window\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Ending zu Black Bullet<\/p>\n<p>Album: Polyomino (2014)<\/p>\n<p>Genre: J-Pop, Alternative Rock<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #7 (16.06.2014) (12 Wochen)<\/p>\n<p>Vor ihrem Solo-Deb\u00fct 2012 war Nagi Yanagi besonders als die Stimme von Supercell bekannt und das hat einen Grund: Sowohl Supercell als auch Nagi Yanagi (damals: Gazelle) coverten Songs auf Nico Nico Douga. Als Ryo \u2013 Supercells Komponist \u2013 dann den ersten eigenen Song der Gruppe Melt im Dezember 2007 hochlud, folgte von Yanagi als Ryo-Fan direkt am darauffolgenden Tag eine Cover-Version. Die beiden kamen ins Gespr\u00e4ch und vereinbarten, irgendwann mal was zusammen aufzunehmen. Dies sollte 2009 Supercells erste Single Kimi no Shiranai Monogatari sein. Eine andere Kooperation, aus der etwas Tolles entstand, ist die mit Key und Jun Maeda. Nach den zwei Songs f\u00fcr den Soundtrack zu Rewrite kamen die beiden n\u00e4mlich 2012 noch einmal zusammen, um das Album Owari no Hoshi no Love Song in Eigenregie zu produzieren. Die Tracks erz\u00e4hlen dabei eigene, kleine Storys. Sch\u00f6n, ist dabei auch die Hintergrundgeschichte zu Muteki no Soldier, dass Yanagi erst f\u00fcr v\u00f6llig unm\u00f6glich hielt, weil stellenweise es so schnell ist. Eifriges Training hat den Song dann doch m\u00f6glich gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lia \u2013 My soul, Your Beats!<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_NZWYL3EFLk\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Angel Beats!<\/p>\n<p>Album: key+Lia Best 2001-2010 (2011)<\/p>\n<p>Genre: J-Pop, Trance, Happy-Hardcore, New Age<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #3 (07.06.2010) (46 Wochen)<\/p>\n<p>Nach ihrem Studium an der Berklee College of Music ist Lia mehr oder weniger durch Zufall zu Ruhm gekommen. Ihre Demotapes landeten bei Visual Arts und die mussten gerade eine erkrankte S\u00e4ngerin f\u00fcr das Opening der Visualnovel Air auswechseln. Dieses wurde dann 2000 auch in den USA in den Paramount Studios aufgenommen. Ihre Stimme hat die Eigenschaft des rosa Rauschens. Das ist das Ger\u00e4usch, was kommt, wenn ihr bei einem g\u00fcnstigen Headset mit dem Schalter das Mikrofon ausschaltet. Jedenfalls h\u00f6rt sich dieses Ger\u00e4usch f\u00fcr uns auf allen Frequenzen gleichlaut an wie ihre Stimme, die f\u00fcr uns deshalb kristallklar wirkt. Das machte sich 1st Place 2012 auch f\u00fcr ihren ersten Vocaloid IA zunutze und empfand ihn der S\u00e4ngerin nach \u2013 was sich als keine schlechte Idee herausstellte, IA war ein voller Erfolg. Auch bei anderen Key-Werken hat die 30-j\u00e4hrige Mutter seitdem mitgesungen, darunter Charlotte, Clannad und eben Angel Beats.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Konomi Suzuki \u2013 CHOIR JAIL<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/7iTCAirmYro\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Tasogare Otome x Amnesia<\/p>\n<p>Album: 17 (2014)<\/p>\n<p>Genre: J-Pop<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #9 (07.05.2012) (34 Wochen)<\/p>\n<p>Konomi Suzuki ist 19. Muss ich noch mehr sagen? Sie gewann 2011 den 5. Animax All-Japan Anisong Grand Prix und singt seitdem eben Animesongs unter dem Media Factory-Label. Choir Jail (Tasogare Otome x Amnesia) ist ihre erste Single und mit den Orgelsounds und dem dissonant klingenden Gesang doch eines ihrer eigensten Werke. Diesen Stil h\u00f6rt man 2013 und 2014 bei Avenge World (Freezing Vibration) und This Game (No Game No Life) sicher auch noch gut raus, mittlerweile geh\u00f6rt sie allerdings sicher zu den mainstreamigsten S\u00e4ngerinnen vom Gesang, gerade wenn man sich ihre neusten Singles Redo (Re:Zero) und Love is MY RAIL (Ange Vierge) anschaut. Schade eigentlich. Ihre Alben sind \u00fcbrigens nach ihrem aktuellen Alter zu der Zeit des Erscheinens benannt. Eine ziemlich obskure Marketingangelegenheit definitiv. Mit einem Album 19 m\u00fcsste sie sich allerdings so langsam beeilen, denn am 5. November wird sie schon 20.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>LiSA \u2013 Crossing Field<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/KId6eunoiWk\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: 1. Opening zu Sword Art Online<\/p>\n<p>Album: Landspace (2013)<\/p>\n<p>Genre: J-Pop, Rock<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #24 (20.08.2012) (5 Wochen)<\/p>\n<p>In einem Interview listete LiSA einmal Avril Lavigne, Oasis, Green Day, Paramore, Ke$ha und Rihanna als ihre Inspiration auf und das passt auch irgendwie. Lustigerweise erinnert mich der Werdegang der 29-J\u00e4hrigen, die mit richtigem Namen Risa Oribe hei\u00dft, an diverse Manga mit Musikthematiken. Denn mit 3 startete sie mit Klavierstunden und blieb seitdem am Ball. Sp\u00e4ter 2005 in der Oberschule gr\u00fcndete sie dann die Indie-Rockband Chucky, die zun\u00e4chst nur andere Songs coverte. Auf Anraten von Freunden schrieb die Band dann irgendwann eigene Songs und hatten sogar den ein oder anderen Auftritt in Osaka und Nagoya. Nach ihrem Abschluss entschied sie sich trotz guter Noten dann gegen ein Studium, um sich auf ihre Musikkarriere mit Chucky zu konzentrieren. Die anderen Bandmitglieder zogen da nur nicht ganz mit und so l\u00f6ste sich die Band 2008 auf und Oribe zog nach Tokio. Ihr Deb\u00fct steht ebenfalls in Verbindung mit Visual Arts, viele kennen sie sicher noch als die Stimme von Girls Dead Monster aus Angel Beats. Mittlerweile ist sie direkt bei Sony-Tochter Aniplex unter Vertrag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch 15 Minuten lang Animemusik auf die Ohren haut. 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