{"id":10302,"date":"2016-04-15T11:54:59","date_gmt":"2016-04-15T09:54:59","guid":{"rendered":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2016\/04\/15\/playlists-episode-5-funk\/"},"modified":"2023-12-16T22:02:48","modified_gmt":"2023-12-16T21:02:48","slug":"playlists-episode-5-funk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anihabara.de\/index.php\/2016\/04\/15\/playlists-episode-5-funk\/","title":{"rendered":"Playlists &#8211; Episode 5: Funk"},"content":{"rendered":"<p><em>Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch 15 Minuten lang Animemusik auf die Ohren haut. Das Beste daran: M\u00f6gt ihr ein Lied aus der Playlist, m\u00f6gt ihr wahrscheinlich alle, denn bei jeder Folge ist ein einheitliches Thema vorgegeben.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die heutige Playlist liegt irgendwo zwischen 80er-Jahre-Tanzmusik und rapartigem Gedudel, zusammen ergibt das dann in etwa so etwas wie Funk. Na ja, vielleicht auch nicht, aber zumindest kann man zu der Musik heute ordentlich das Tanzbein swingen. Der k\u00fcrzeste Musikerwitz? Ein Jazzer geht an einer Kneipe vorbei. *Ba Dum Tss* Okay, ich lasse das mit den schlechten Wortwitzen, ich denke, ihr versteht auch so. worum es heute geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Masayoshi Oishi \u2013 Kimi ja Nakya Dame Mitai<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/vQlvQnPvqYY\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe> <\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Gekkan Shoujo Nozaki-Kun<\/p>\n<p>Album: Oishi Masayoshi no hikigatari lab (2015)<\/p>\n<p>Genre: J-Pop, Rock, Jazz<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #23 (08.09.2014) (9 Wochen)<\/p>\n<p>Anfangen m\u00f6chte ich heute mit Masayoshi Ooishi, einem noch recht unbekannten Interpreten beim Universal D-Label. Na ja, unbekannt zumindest als Solo-K\u00fcnstler, denn bei dem Trio Sound Schedule mischt er schon seit Gr\u00fcndung 1999 mit. Die Gruppe ist mit ihrem Yamaha-Label jedoch von Anime-Musik doch recht weit entfernt, obwohl sie recht normalen J-Rock machen. Jedenfalls sah Oishi den Zeitpunkt f\u00fcr die Solo-Karriere 2008 gekommen, nachdem Sound Schedule 2006 auseinanderging. Die Wogen gl\u00e4tteten sich 2011 mit einer tempor\u00e4ren Zusammenarbeit der drei f\u00fcr ein neues Album und eine Tour, sodass man 2012 die Wiedervereinigung bekanntgab. Nun ist er aber auch noch Solok\u00fcnstler und als solcher sing er nicht nur, nebenher spielt er auch noch auf seiner Akustikgitarre. Dabei kooperiert er auch oft mit Gitarrist, Produzent und Komponist Tom-H@ck unter dem Namen OxT. Ein Beispiel weiteres Beispiel daf\u00fcr ist auch Strider\u2019s High, das Opening zu Prince of Stride, was musikalisch allerdings in eine v\u00f6llig andere Richtung geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nana Mizuki \u2013 Discotheque<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/PRRVfB9NibA\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Rosario + Vampire Capu2<\/p>\n<p>Album: The Museum II (2011) (Best-of-Album)<\/p>\n<p>Genre: Electronic Dance Music, Elektro-House, J-Pop<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #2 (13.10.2008) (19 Wochen)<\/p>\n<p>Nana Mizuki f\u00e4llt in die Kategorie der singenden Synchronsprecherinnen wie auch Eri Kitamura &#038; Co, kam aber eigentlich aus der Enka-Richtung (= japanische Volksmusik) bevor sie 1998 als Synchronsprecherin im Videospiel No\u00ebl La Neige deb\u00fctierte, die sie nach dem Vorsprechen nahmen. Ihre bekannteste Rolle d\u00fcrfte dabei die Hinata Hyuuga aus Naruto sein. Die interessanteste Rolle, finde ich, ist aber die Rolle als Nanami Mandobe, dem inoffiziellen Anime-Maskottchen f\u00fcr Windows 7, dessen beide Namen sich ein Wortspiel mit dem japanischen Nana (= sieben) leisten. Ihre Agentur hei\u00dft \u00fcbrigens auch Sigma Seven. Zufall? Ich denke nicht. Aber zur\u00fcck zur Musik: Fast jede ihrer Singles, die alle bei Kadokawas King Records erscheinen, landet in den Top 5 der Oricon-Charts. Einer der erfolgreichsten ist dabei Bright Stream, ein J-Pop-Lied und Titelmelodie zum zweiten Magical Girl Lyrical Nanoha-Film, ein echt sehr sch\u00f6nes Werk \u2013 aber vielleicht kommen wir an anderer Stelle mal dazu. Ansonsten finden sich aber auch oft Elektro- und Dance-Beats in den Songs der Sprecherin wamherziger, sch\u00fcchterner Rollen wieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Home Made Kazoku \u2013 Thank You!!<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/BvYuf4r-8xk\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: 2. Ending zu Bleach<\/p>\n<p>Album: Rock The World (2005)<\/p>\n<p>Genre: Hip-Hop, J-Pop<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #15<\/p>\n<p>Home Made Kazoku (Kazoku = Familie) sind die typischen Hip-Hopper aus Nagoya und sind dort auch schon seit 1996 t\u00e4tig. Genauso treu sind sie ihrem Label Ki\/oon, einem Unterlabel von Sony Music, das sie auch nie wechselten seit ihrem Durchbruch als Band bei der Japan Club Tour im Jahr 2004. Damit war die Zeit der zahlreichen Auftritte in Nagoyas Nachtclubs auch zu Ende. Der Stil der selbsterkl\u00e4rten Familie aus Nagoya ist allerdings anders als das Klischee oftmals eine peppig, fr\u00f6hliche Gutf\u00fchlmusik mit Harmonie als Thema und Fr\u00fchlings- oder Sommerlandschaften im Musikvideo. Komisch eigentlich, gerade da die beiden Frontm\u00e4nner Micro und Kuro es aus den USA, wo sie aufwuchsen, auch anders kennen. Fairnesshalber sei an dieser Stelle nat\u00fcrlich auch noch Nummer 3 DJ U-Ichi erw\u00e4hnt. Neben Bleach kennt man die Gruppe noch vom ersten und siebzehnten Ending zu Naruto Shippuuden und von Eureka Sevens zweitem Opening. Nichtsdestotrotz bleibt Thank You!! dabei ihre erfolgreichste Single.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bradio \u2013 Flyers<\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9wh8FgsEtNQ\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Erscheinungsort: Opening zu Death Parade<\/p>\n<p>Album: Power of Life (2015)<\/p>\n<p>Genre: Rock, Disco, Funk, Soul<\/p>\n<p>Chartplatzierung: #47 (09.03.2015) (7 Wochen)<\/p>\n<p>Von den K\u00fcnstlern, die heute dabei sind, sind Bradio die J\u00fcngsten \u2013 allerdings nur vom Gr\u00fcndungsjahr, was 2010 war. Den vieren sieht man n\u00e4mlich ihren Bezug zu den 80ern an: Denn Lead-S\u00e4nger Takaaki Shingyoji sticht mit seiner Afro-Frisur echt aus der Masse hervor. Auch erfahrungsm\u00e4\u00dfig hat die Gruppe einiges auf dem Kerbholz: So setzt sich die Gruppe aus den \u00dcberbleibseln von The Movie Archives\u2018 Lead-S\u00e4nger Takaaki Shingyoji und Schlagzeuger Yuki Tanabe und den \u00dcberbleibseln von Gold End bestehend aus Gitarrist Soichi Ohyama und Bassist Ryosuke Sakai zusammen. Aber trotz der Erfahrung Flyers war bis vor kurzem ihr einziges Anime-Opening das zu Death Parade, einer Anime-Adaption eines erfolgreichen Anime Mirai-Kurzfilms. Seit November 2015 z\u00e4hlt auch Hotel Alien, das Opening zu Peeping Life, dazu, aber vergesst das lieber wieder, sonst k\u00f6nnte mir noch wer vorwerfen, ich h\u00e4tte euch den empfohlen. Ich k\u00f6nnte jetzt noch \u00fcber den Stil der Gruppe reden, aber das Schlagwort 80er ist bereits gefallen und eine bessere Beschreibung f\u00fcr ihren Stil habe ich nicht. Nein wirklich, schaut euch das Musikvideo an und ihr wisst, was ich meine. Seine Fans nennt die Gruppe \u00fcbrigens die Funky Party People.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Playlists ist unser J-Pop- und Anime-Musikformat, das euch 15 Minuten lang Animemusik auf die Ohren haut. 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